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Ziel 3 / Cil 3 - Projekt RekultA
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“Rekultivierung großflächig schwermetallbelasteter Areale und Bergbaufolgelandschaften der Euroregion Erzgebirge durch standortangepasste Anbausysteme nachwachsender Rohstoffe zur energetischen Verwertung”...
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Termine | Aktuelles | Anbauversuche | Studien und Ergebnisse | Kontakt
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...heißt der Titel des grenzübergreifenden Ziel 3 - Projektes, das durch den Biomasseverein in Zusammenarbeit mit dem InnoRegio Freiberg (Mittelsachsen) e.V., der GIZeF Freiberg-Brand-Erbisdorf GmbH sowie der Saxonia Standortentwicklungs- und -verwaltungsgesellschaft mbH Freiberg beantragt und dessen Finanzierung im Oktober 2010 durch die SAB bewilligt wurde.
“RekultA” ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik, in dem der Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V. als Lead-Partner und das Institut für Pflanzenproduktion Prag/Komotau (Výzkumný ústav rostlinné výroby, v.v.i.) als Projektpartner zusammenarbeiten.
Die Europäische Union fördert das Projekt mit einem Zuschuss von rund 420.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).
Offizieller Beginn des Projektes war der 01.10.2010, die Projektlaufzeit beträgt 3 Jahre. Projektträger ist der Biomasseverein. Nach dem Wechsel von Herrn Michael Naumann an die TU Dresden zum 30.10.2010 übernahm Herr Thomas Schumann am 01.01.2011 die Leitung des Projektes.
Ziel des Projektes ist eine sinnvolle Nachnutzung der durch Schwermetallanreicherungen belasteten Oberböden in der Region um Freiberg sowie der durch den Braunkohletagebau stark veränderten Landschaft um Komotau durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe.
Auf Versuchsflächen beiderseits der Grenze werden im Verlauf des Projektes (nicht-invasives) Pflanzgut sowie Düngemittel getestet werden. Aus den daraus gewonnenen Erfahrungen lassen sich generelle Handlungsempfehlungen für den Anbau ableiten.
Regionale Wertschöpfungsketten zur energetischen Verwertung von Biomasse sollen im Ergebnis des Projektes stehen.
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Projektbeschreibung:
Ausgangslage Region Freiberg:
Seit über 800 Jahren ist das Erzgebirge geprägt durch Bergbau und Hüttenwesen. In Folge dessen finden sich vor allem im Freiberger Raum Schwermetallanreicherungen (Blei, Cadmium und Arsen) im Oberboden. Da sich der größere Anteil an Schadstoffen über die Schornsteine der Hüttenwerke verteilte, betrifft dies vor allem, entsprechend der Hauptwindrichtung, die in östlicher, südöstlicher und südlicher Richtung gelegenen Gebiete um Niederschöna, Bobritzsch, Weißenborn und Brand-Erbisdorf.
Problem:
Die Nutzung als landwirtschaftliche Produktionsfläche zum Anbau von Lebens- und Futtermitteln ist auf schwermetallbelasteten Böden von besonderer Problematik. Aufgrund vorgesehener Änderungen in der Gesetzgebung wird es zukünftig bei Lebens- und Futtermitteln bezüglich des jeweiligen Gehaltes an Arsen, Cadmium und Blei höchstwahrscheinlich zu Überschreitungen der Grenzwerte kommen.
Ziel:
In der Perspektive bietet sich für Landwirtschaftsbetriebe, die mit Nutzungseinschränkungen zu rechnen haben, eine Nutzung der belasteten Böden für die Biomasseproduktion an. Der großflächige Anbau von Biomasse zur energetischen (oder stofflichen) Verwertung würde durch die gegebene Nutzungseinschränkung keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion darstellen. Als positiver Nebeneffekt des Biomasseanbaus wäre außerdem eine mögliche Sanierung der Böden zu werten.
Ausgangslage Region Chomutov:
In der Region Nordböhmen hat der Braunkohleabbau eine lange Tradition. Bereits Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts war die Tagebaufläche in Nordböhmen ca. 400 km2 groß. Über 60% der Fläche, die durch den Bergbau genutzt wird, war ursprünglich landwirtschaftliche Nutzfläche. Durch den Bergbau wurde das ursprüngliche Landschaftsrelief stark verändert. Seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts und verstärkt nach 1990 werden Anstrengungen zur Rekultivierung der Bergbaufolgelandschaften unternommen, wobei noch nicht alle Flächen rekultiviert sind.
Problem:
Beim Abtrag der Abraummassen wurde die natürliche geologische Schichtenfolge des Bodens zerstört. In Verbindung mit dem gestörten Wasserhaushalt ist der rekultivierte Boden zunächst weniger fruchtbar als normale landwirtschaftliche Nutzflächen im Umland es sind. Die frühere Bodenfruchtbarkeit von Rekultivierungsflächen wird in der Regel nach einer gewissen Zeit wieder erreicht, der ursprüngliche Zustand des Wasserhaushaltes ließ sich jedoch bisher nicht wiederherstellen.
Ziel:
Die großen, zusammenhängenden Rekultivierungsflächen bieten sich für einen Biomasseanbau geradezu an, da dieser hier nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion tritt. So wird einem, durch den Bergbau bedingten, Attraktivitätsverlust der Region entgegengewirkt. Der Landwirtschaft in der Region Komotau eröffnet sich somit, ähnlich wie im Freiberger Raum, eine neue wirtschaftliche Perspektive.
regionaler Zuschnitt: (Karte)
Text: Fachliche Projektbeschreibung Ziel3-Projekt RekultA, Verfasser Michael Naumann 2010
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Projektmitarbeiter:
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Thomas Schumann, Projektleiter
Gründer- und Innovationszentrum Freiberg/Brand-Erbisdorf GmbH Am St. Niclas Schacht 13 09599 Freiberg
Tel.: 03731 / 781-448 mobil: 0173 / 3909855 Fax: 03731 / 781-127
E-Mail Thomas Schumann E-Mail Projekt RekultA
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Janine Pfeifer, Projektmitarbeiterin
Gründer- und Innovationszentrum Freiberg/Brand-Erbisdorf GmbH Am St. Niclas Schacht 13 09599 Freiberg
Tel.: 03731 / 781-115 Fax: 03731 / 781-127
E-Mail Janine Pfeifer E-Mail Projekt RekultA
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Ulrike Wendel, Projektmitarbeiterin
Gründer- und Innovationszentrum Freiberg/Brand-Erbisdorf GmbH Am St. Niclas Schacht 13 09599 Freiberg
Tel.: 03731 / 781-339 Fax: 03731 / 781-127
E-Mail Ulrike Wendel E-Mail Projekt RekultA
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Achtung, geänderter Termin:
Jährliche Mitgliederversammlung des Biomassevereins findet am 29.02.2012 in Freiberg-Zug statt
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Die Jährliche Mitgliederversammlung des Biomassevereins mit anschließender Vorstandswahl findet am Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 15.30 Uhr im Fachschulzentrum Freiberg-Zug statt. Geplant sind neben dem Jahresabschluss und Rechenschaftsbericht zur Arbeit des Vereins auch wieder Vorträge zu aktuellen Themen. Die Mitglieder des Biomassevereins werden in den nächsten Tagen jeweils noch eine Einladung per Post erhalten.
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1. Grenzübergreifendes Bioenergie-Forum fand am 26.10.2011 in Colmnitz statt
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die Vorträge des Bioenergie-Forums finden Sie hier
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1. Grenzübergreifendes Bioenergie-Forum am 26.10.2011 in Colmnitz geplant
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Am Mittwoch, den 26.10.2011, von 10.00 bis 13.00 Uhr, wird im Rahmen des Ziel3-Projektes “RekultA” das 1. Grenz- übergreifende Bioenergie-Forum mit dem Titel “Anbau von Energiepflanzen auf schwermetallbelasteten Flächen und in Bergbaufolgelandschaften” stattfinden. Veranstaltungsort ist das Weidegut Colmnitz.
Referenten aus Deutschland und der Tschechischen Republik werden zu Anbauerfahrungen mit neuartigen Energiepflanzen wie Rohrglanzgras, Durchwachsener Silphie und Ampfer sprechen sowie zu Erfahrungen mit Energiepflanzen auf Bergbaufolgelandschaften im Raum Komotau und auf kontaminierten Böden in Sachsen. Die Besichtigung einer der Anbauversuchsflächen des Ziel3-Projektes “RekultA” am Standort Colmnitz schließt sich an das Vortragsprogramm an.
Den Einladungsflyer können Sie hier herunterladen.
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27.06.2011 um 19.00 Uhr: Freiberger Energiestammtisch lädt zur Veranstaltung “Energieholz- und Biomassefeuerungsanlagen - Stand und neue Entwicklungen” ein
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Holz ist der bedeutendste nachwachsende Rohstoff und der älteste vom Mensch genutzte Energieträger. Im Zusammenhang mit der beschlossenen Energiewende kommt den erneuerbaren Energien eine große Bedeutung zu. Auch Energieholz und Biomassefeuerungen bieten große Chancen für die dezentrale Wärmeversorgung. Der Markt bietet eine Vielzahl von Wärmeerzeugern an. In der öffentlichen und kostenlosen Veranstaltung des Freiberger Energiestammtisches am Montag, 27. Juni 2011, im Versammlungsraum der Stadtwerke Freiberg, Karl-Kegel-Straße 75 (Nähe UNICENT), Beginn 19:00 Uhr, werden im Rahmen der Bioenergieberatung Sachsen Stand und neue Entwicklungen zum Heizen mit Biomasse vorgestellt. Zunächst wird Herr Carsten Neumeister vom Ingenieurbüro Biomasseconsulting, Ketzerbachtal, über die Versorgung mit Holzbrennstoffen durch Kurzumtriebsplantagen berichten. Im Anschluss daran stellt Herr Christian Torej von HDG Bavaria, Frankenberg, Kesselsysteme für verschiedene Holzbrennstoffe vor. Alle Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen.
Text: www.stadtwerke-freiberg.de
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Einladung zur Veranstaltung “Silbernes Erzgebirge im Klimawandel / Anbau von Energiegehölzen zum Schutz vor Erosion” am 29.04.2011 in Freiberg
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Am 29.04.2011 um 9.00 bis etwa 12.00 Uhr laden der Landschaf(f)t Zukunft e.V. und die lokale Aktionsgruppe ILE “Silbernes Erzgebirge” zu einer Vortragsveranstaltung zum Thema “Silbernes Erzgebirge im Klimawandel / Anbau von Energiegehölzen zum Schutz vor Erosion” ein. Es werden Referenten aus dem LfULG und verschiedene weitere Experten der Fachgebiete Landwirtschaft/Technik, Forst und Regionalplanung zum o. g. Thema sprechen. Die Veranstaltung findet im Deutschen Brennstoffinstitut, Halsbrücker Straße 34 statt.
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erwünscht. den Einladungsflyer finden Sie hier [444 KB]
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Quellen:
Foto im Titel: Power-Point-Präsentation Horst Fidlschuster
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