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Archiv
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Aktuelles aus 2005
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Biomasse-Verein führte Reihe von Veranstaltungen durch
(vom 13.12.2005)
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Konferenz zur Netzwerkbildung zwischen Initiativen im Bereich der Erneuerbaren Energien am 7. Dezember
Am 7. Dezember lud unser Verein verschiedene, in unserer Region im Bereich der erneuerbaren Energien engagierten Initiativen zu einer kleinen Konferenz ins Weidegut Colmnitz ein. Ein wesentliches Ziel der Veranstaltung war es, möglichst viele Organisationen an einen Tisch zu bekommen, um neben einem besseren Kennenlernen die Basis für einen zukünftigen gemeinsamen Schulterschluß zu bieten. So entwarfen Vertreter aus Land- und Forstwirtschaft, von Agenda21 Vereinen, verschiedenen Dachorganisationen, Energietischen und kleineren Initiativen erstmals gemeinsam Ideen, wie eine engere Zusammenarbeit aussehen könnte. Die Bandbreite der Vorschläge reichte hier von der Entwicklung eines realistischen Energieleitbildes über eine noch stärkere Integration der Bürgeranliegen bis zum Hinweis, dass die Schaffung regionaler Wertschöpfungsketten gerade im Bereich der erneuerbaren Energien möglich ist.
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Die verschiedenen Organisationen gemeinsam an einem Tisch
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“Pro Jahr geben die Menschen der drei Landkreise Sächsische Schweiz, Weisseritzkreis und Freiberg etwa 800 Millionen Euro für Strom und Wärme aus.” Dies betonte Dietrich Papsch vom Energietisch Altenberg und wies gleichzeitig darauf hin, dass nur ein Bruchteil dieses Geldes in unserer Region verbleibt. Dass dies auch anders gehen könnte, darauf machte unter anderem Lothar Eckardt, Vorstandsvorsitzender unseres Vereins aufmerksam. Gerade in der einheimischen Landwirtschaft lägen noch riesige energetische Potentiale in Form von Biomasse brach. Ein höherer Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix der Region kann helfen, einen Teil der 800 Millionen Euro in unserem eigenen Wirtschaftskreislauf zu halten und damit bestehende Arbeitsplätze zu erhalten, sowie neue entstehen zu lassen.
Einig waren sich alle Beteiligten darin, dass durch eine bessere Vernetzung der zum Teil auf
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Günter Keil vom VEE Sachsen e.V. stellt seine Organisation vor
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Fachbereiche der erneuerbaren Energien spezialisierten Organisationen letztlich alle profitieren können. So wurden bereits erste konkrete Vereinbarungen getroffen. Neben der Einrichtung einer gemeinsam nutz- und aktualisierbaren Anlaufstelle im Internet sollen in einem Referenten- und Anlagenpool bestehende Kapazitäten erfasst werden. Eine Bestandsaufnahme wird auch über die bei den Partnerorganisationen erhältlichen Publikationen durchgeführt. Das dabei entstehende Verzeichnis wird zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung gestellt. Ende Februar ist eine nächste Veranstaltung geplant. Eine Einbeziehung weiterer Organisationen wie z.B. der Regionalbauern- und Landschaftspflegeverbände sowie bereits sehr aktiver Kommunen wie Oederan wird angestrebt.
Veranstalter:
Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V.
Liste der teilnehmenden Organisationen
- Landschaf(f)t Zukunft e.V.
- VEE Sachsen e.V.
- Freiberger Agenda 21 e.V.
- IRES e.V.
- Tanklust
- Energietisch Altenberg e.V.
- Freiberger Energiestammtisch
- Gimmlitztal e.V.
- Ostdeutsche Gesellschaft für Forstplanung
- FSP e.V. Altenberg
- Fachverband Biogas
- Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V.
Freiberger Unternehmen Solifer hielt am 5. Dezember einen Vortrag über Solarthermie und neue Heizkonzepte
Einen äußerst interessanten und unterhaltsamen Vortrag zum Thema Heizen mit der Sonne hielt Herr Timo Leukefeld vor Mitgliedern unseres Vereins und interessierten Bürgern am 5. Dezember in den Räumlichkeiten des Amtes für Landwirtschaft in Freiberg Zug.
Auch wenn Herr Leukefeld nicht sagen konnte, wie sich der Ölpreis zukünftig entwickeln wird, wurde jedoch klar, daß man jederzeit auf die Kraft der Sonne vertrauen kann, denn diese schickt bekanntlich keine Rechnung. “Eine solarthermische Anlage hält bei regelmäßiger Wartung 50 Jahre” betonte er und verwies darauf, dass eine solargestützte Heizungsanlage die zukünftigen Kosten in jedem Falle besser kalkulierbar macht. Der Besitzer einer solchen Anlage kann heute bereits sicher sein, auch in 20 Jahren auf behagliche Raumwärme nicht verzichten zu müssen. Die Kombination mit bestehender Heiztechnik wie Öl- oder Gasbrennern bzw. Holzheizungen ist dabei problemlos möglich. Aber auch durch den Einsatz einer speziell von Solifer entwickelten, intelligenten Steuerungstechnik zur Optimierung bestehender Anlagen läßt sich bares Geld sparen.
Kostenlose Erstberatung zur Anwendung solarthermischer Anlagen finden Sie u.a. hier:
TU Dresden stellt Landwirten Verbundprojekt “Agrowood I” vor
Zu einer Vorstellung des Agrowood-Verbundprojektes, an dem die TU Dresden federführend beteiligt ist, lud unser Verein Vertreter der Dresdner Universität ins Amt für Landwirtschaft in Freiberg Zug. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Winterschulung vor interessierten Landwirten und Bürgern statt.
In Einzelvorträgen wurden von beteiligten Wissenschaftlern die im Rahmen von Agrowood zu bearbeitenden Themenfeldern vorgestellt. In der anschließenden Diskussion, die z.T. sehr kontrovers geführt wurde, wurde deutlich, dass der Realisierung von Kurzumtriebsplantagen für die Erzeugung von Energieholz auf landwirtschaftlichen Flächen noch eine Vielzahl ungelöster Fragen entgegenstehen. So ist neben einer ungeklärten Abnahme der erzeugten Holzhackschnitzel auch offen, wie mit Aspekten des Naturschutzes in einem derart neuen, bewirtschafteten Landschaftselement umgegangen wird. Wesentliches Ziel des Agrowood-Projektes wird es sein, auf diese und andere Aspekte eine befriedigende Antwort zu finden.
Weiter gehende Informationen zum Agrowood-Projekt finden Sie hier
[Text: Ronny Fischer]
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Gymnasiasten besichtigen Biogasanlage in Niederschöna
(vom 02.12.2005)
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Gymnasiasten des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Freiberg besuchten im Rahmen eines Schülerprojektes die Biogasanlage in Niederschöna. Fachkundig geführt wurden die Schüler, die Biologie im Leistungskurs belegen, von Herrn Partzsch und Herrn Heber von der örtlichen Agrargenossenschaft, welche Betreiber der Anlage ist. Ziel der Veranstaltung war es, einen ersten Einblick einer solch komplexen Anlage zu vermitteln. In den darauffolgenden Wochen haben die Gymnasiasten die Möglichkeit, im Labor der TU Bergakademie Freiberg eigene Versuche zu absolvieren. Hier wird den Schülern Herr Ferchau, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Kellerräumen der TU eine kleine Versuchsbiogasanlage betreibt, fachlich unterstützend zur Seite stehen.
Die Agrargenossenschaft Niederschöna ist Mitglied unseres Vereins und betreibt ihre Biogasanlage (elektrische Nennleistung 330 kW) seit dem Jahr 2002. Mehr zur Anlage in Niederschöna erfahren Sie hier
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Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Feiberg lernen die Biogasanlage in Niederschöna kennen [Fotos:Grunig]
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Arbeitskreis Energieholz in Kesselsdorf zusammengetroffen
(vom 01.12.2005)
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Der Arbeitskreis Energieholz hat sich am 29. November zu seiner ersten Sitzung nach der Besichtigung der Versuchsfläche der Landesanstalt für Landwirtschaft in Halsbrücke zusammengefunden. Bei dem Treffen, das in den Räumen der Ostdeutschen Gesellschaft für Forstplanung in Kesselsdorf stattfand, wurden nun erste Arbeitsschwerpunkte vereinbart. So soll unter anderem an dem Aspekt der Vermarktung und Logistik von Holzhackschnitzeln in unserer Region verstärkt weitergearbeitet werden. Daß dies zwingend notwendig ist, zeigt die aufgrund gestiegener Energiepreise sprunghaft angestiegene Nachfrage nach dem alternativen Energieträger Holz.
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Bericht zur Pflanzenöltagung am 28.10.2005 in Nossen von Erik Ferchau (IRES e.V.)
(veröffentlicht am 28.11.2005)
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Kaltgepresstes Pflanzenöl – der Kraftstoff für die regionale Wirtschaft
Erst die stark gestiegenen Preise für fossile Energie lassen viele Menschen über das Thema Biokraftstoffe aus der Region nachdenken. Man kommt doch erst mit dem spürbaren Schmerz im Portemonnaie zur Vernunft und Energiewende. Somit war auch in diesem Jahr in Nossen ein ansteigendes Interesse zu spüren. Ende Oktober fand die vierte Tagung zum Thema "Kraftstoff Pflanzenöl" in der Ölmühle Nossen statt. Über 100 interessierte Landwirte, künftige Ölmüller, Nutzer und Bürger kamen, um Vorträge, die Ölmühle, die Heizungsausstellung, gesundes Essen aus der Region und die Tankstelle zu erleben. Ein extra geschaffener Raum direkt neben dem 200 t fassenden Ölsaatenlager diente als perfekter Konferenzsaal.
„Pflanzenöl ist keine Notdurft, sondern der bessere Kraftstoff“, so Thomas Kaiser über die gespeicherte Form der Sonnenergie. Als einstiger Mitarbeiter von Ludwig Elsbett kennt Kaiser die Pionierzeiten der Pflanzenölentwicklung vor 30 Jahren. Heute ist er mit den Vereinigten Werkstätten für Pflanzenöltechnologie (VWP) Vorreiter für die zukunftsweisende solare Mobilität.
Potenzial von Ölpflanzen für die Landwirtschaft
Kaiser denkt über den heutigen Tellerrand beim Anbau von Ölpflanzen hinaus: Dieser wird umweltverträglicher werden müssen, weil wir uns teuren Mineraldünger und Spritzmittel nicht mehr leisten können, schon aus Gründen des Bodenschutzes und der Ökonomie. Er weist Wege auf, die längst keine Zukunftsmusik mehr sind. Mischfruchtanbau in der Landwirtschaft wird wieder das „Normale“ werden und ein immenses Potenzial erschließen. Damit sind stabile Erträge bei einem gleichzeitigen Anbau von bis zu fünf sich unterstützenden Pflanzen möglich. Die Trennung der Saaten nach der gleichzeitigen Ernte geschieht über Siebe, da die Samen unterschiedlich groß sind.
60 Millionen Tonnen Pflanzenöl werden heute weltweit gehandelt. Eine Verzehnfachung ist möglich- 600 Millionen Tonnen nachwachsende Energie, die jedes Jahr erneut der Menschheit zur Verfügung stehen !
Pflanzenöl ist keine Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion, sondern eine sinnvolle Ergänzung, weil das Hauptprodukt bei der Ölgewinnung, der Presskuchen, ein hochwertiges Eiweißfuttermittel ist. Die wichtigen Stoffe für den Boden gelangen über das Futtermittel Presskuchen und das Vieh zum Boden zurück und schließen somit den Naturkreislauf. Im Öl sind nur Luftstoffe wie Kohlenstoff, Wasser und Sauerstoff enthalten. Pflanzenöl ist als reiner Energiestoff in der Natur die Starthilfe des Samens, über Jahre hinweg speicherfähig und natürlich biologisch abbaubar.
Mit kaltgepresstem Pflanzenöl bleibt die Wertschöpfung, also Arbeit und Geld, vollständig in Region. Wohingegen bei den fossilen Energien Erdöl und Erdgas 60 bis 70% des Geldes aus unserem Land abfließen. Volkswirtschaftlich ist Pflanzenöl dezentral erzeugt absolut sinnvoll.
In Deutschland verarbeiten heute über 260 dezentrale Ölmühlen 10 % der inländisch erzeugten Ölsaaten. Ihre Anzahl erhöhte sich besonders in den letzten fünf Jahren. 1999 waren es erst 80 dieser Ölmühlen in bäuerlicher Hand. Den Sonnenkraftstoff kann man mittlerweile an über 200 Tankstellen regenerativ auftanken (Verzeichnis unter www.biotanke.de).
Serienmäßige Produktion von Pflanzenöl-Fahrzeugen möglich
VWP beteiligte sich so erfolgreich am jetzt abgeschlossenen 100 Pflanzenöl-Traktorenprogramm, dass auch die Industrie starkes Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Gemeinsam mit dem Traktorenhersteller John Deere wird man in ein bis zwei Jahren Entwicklungsarbeit den ersten serienmäßigen Pflanzenöltraktor den Landwirten für die naturnahe Landwirtschaft anbieten können.
Hilfreich für den Sprung in die industrielle Produktion ist die jetzt erarbeitete DIN Norm für Rapsöl. Für andere Pflanzenöle wie Sonnenblume oder Leindotter sollen weitere Normen folgen. Thomas Kaiser führte die neuste Entwicklung seiner Fa. VWP vor: einen auf Pflanzenöl optimierten VW Touran 2,0 TDI PD mit dem geringstem spezifischem Verbrauch von nur 190 g/kWh, der sonst nur in LKW- Motoren erreicht wird. Pflanzenöl ist also auch in den modernsten Motoren einsetzbar! Das setzt aber eine Entwicklung voraus, die ebenso aufwendig wie die Optimierung von Motoren auf Diesel ist, strich Kaiser heraus.
Eine Zweigstelle vom Technologieentwickler VWP gibt es in Sachsen in der Nähe von Freiberg. Der Autoservice Wagner in Langenau, auch durch die Initiative "Tanklust" bekannt, hat sich auf die anspruchsvollen Umbauten von Dieselmotoren auf den nachwachsenden Kraftstoff Pflanzenöl spezialisiert. So wurde die komplette Firmenflotte der Sonnenwärmespezialisten Solifer in Freiberg auf Pflanzenöl umgerüstet. Damit brausen die Mitarbeiter von Solifer Kosten sparend und erfolgreich seit über 4 Millionen Kilometern durchs Land.
Inzwischen gibt es viele Umrüstfirmen, unter denen viele mit sehr zweifelhaften Angeboten und ohne nennenswerte Referenzen nur das schnelle Geschäft machen wollen. Für den Kunden, der sein Kraftfahrzeug zuverlässig umstellen will, wird es unübersichtlich. Deshalb erarbeitete der Bundesverband für Pflanzenöle die folgenden Qualitätsanforderungen, auf die man bei der Umrüstung von Dieselkraftfahrzeugen auf Pflanzenölbetrieb unbedingt achten sollte:
- Verifizierte Firmen für die Pflanzenölumrüstung
- Teilegutachten für alle verbauten Teile und technisch abgenommen
- mind. 1 Jahr Garantie
Internationales Pflanzenölforum in Augsburg
Die Aktivisten der Pflanzenölbewegung aus ganz Europa trafen sich auf dem internationalen Pflanzenölforum im September dieses Jahres in Augsburg, um sich miteinander zu vernetzen. In vielen Ländern gibt es noch einiges an politischer Arbeit zu erledigen, wie beispielsweise in Frankreich, wo Pflanzenöl in Reinform als Kraftstoff schlichtweg verboten ist. Über die zentrale Strategie Pflanzenölmethylester ist Biokraftstoff wiederum gewollt und wird zu 5 % dem fossilen Diesel in den Raffinerien beigemischt. Ob die französische Regierung Angst vor unkontrollierbarer dezentraler Kraftstoffherstellung hat ?
Pflanzenöl Millennium
Auch das "Pflanzenöl Millennium" wurde auf dem Forum ausgerufen mit dem Ziel, durch einen Nachfrageschub nach pflanzenölbetriebenen Blockheizkraftwerken die industrielle Massenproduktion zu stimulieren. Dadurch lassen sich die Kosten der sehr effizienten Aggregate um bis zu 50 % senken. Das eine solche Kostensenkung realistisch ist, kennen wir von der Windenergie (seit 1990 über 60%). Dort wo es sinnvoll ist, sollen die dezentralen Kraftwerke eingesetzt und als virtuelles Kraftwerk intelligent zusammengeschaltet werden. 10.000 Kleine ersetzen ein großes Kraftwerk. Der Konzern e-on demonstriert die Machbarkeit dieser Idee jetzt in England. Über 80.000 Erdgas Stirling-BHKW sollen dort als ein solches Kraftwerk verschaltet und damit 2 bis 3 Großkraftwerke (4000 MW) ersetzten. (mehr Infos unter www.pflanzenoel-millennium.de)
Interessant war der Vergleich der verschiedenen flüssigen Kraftstoffalternativen und zukünftigen Entwicklungen, die Prof. Schrimpff vorstellte. Die beiden in der Öffentlichkeit oft genannten Varianten BTL und Wasserstoff schneiden dabei schlecht ab. Die sehr aufwendige Herstellung in Großraffinerien wird durch das geringe Input/Output Effizienzverhältnis von unter bis knapp über 1 nicht gerechtfertigt. Das heißt, der Prozeß verschlingt mehr Energie, als er erzeugt ! Auch die sehr geringe Energiedichte und die hohen Kosten sprechen gegen Wasserstoff als Kraftstoff. Die Klammerwerte sind wahrscheinliche Angaben, da noch keine Praxisdaten vorliegen.
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Herstellung
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Energiedicht e [kWh/l]
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Effizienz [I/O-Verhält nis]
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Koste n [Eur/l ]
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Sunfuel, BTL
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sehr aufwendig >1000 MWth
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8,9
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0,1 - 0,2
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(0,6)
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Wassersto ff
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sehr aufwendig 500-1000 MWth
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2,3
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0,8 - 1,1
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(>2,5)
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Bioethanol
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Aufwendig
10-500 MWth
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6,2
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1,3
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(0,6)
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Bioethanol /Biogas
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Aufwendig
1-10 MWth
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6,2
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2,5
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(0,5)
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RME
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Zentral 10-500 MWth
Dezentral 1-10 MWth
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8,7
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3,1
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0,9
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Rapsöl
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Zentral 1-10 MWth
Dezentral <1 MWth
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9,2
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6,7
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0,7
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Leindotter
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Zentral 1-10 MWth
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9,2
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> 20
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(<0,3)
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Bioethanol lässt sich durch die Kombination mit einem Biogasprozess effizienter und auch dezentral herstellen. Rapsöl ist dezentral in Einheiten von unter 1 MWth zu geringen Kosten herzustellen. Ein großes Einsparungspotenzial liegt im Anbau von Ölpflanzen wie Leindotter in Mischfrucht bei einer starken Erhöhung der Effizienz.
Erfahrungsberichte von Teilnehmern rundeten die Expertenrunde ab. Herr Pilz, der die erste sächsische Tankstelle für Pflanzenöl seit 1997 in Chemnitz betreibt, hat mit seinem auf Pflanzenöl umgerüstetem Wagen bereits über 520.000 km ohne pflanzenölbedingte Probleme zurückgelegt. Landwirt Mathes aus Pulsitz bei Riesa baut seit vier Jahren im Mischfruchtanbau Erbsen zusammen mit der Ölpflanze Leindotter an. Bundesweit werden schon über 4000 ha im Mischfruchtanbau bestellt. Tendenz steigend. Zufrieden berichtete Mathes über die drei mit Nossener Pflanzensaft betriebenen Traktoren, mit denen er sich ebenfalls am 100- Traktorenprogramm beteiligt.
Am kommenden Tag wurde in Nossen die "Ölquelle" eröffnet – der Mühlenladen für die nachhaltig gesunde Energieversorgung von uns Menschen.
Autor: Erik Ferchau - IRES e.V.
Quellen:
www.oekozentrum-nossen.de
www.pflanzenoel-millennium.de
www.pflanzenoel-motor.de
www.bv-pflanzenoele.de
www.mischfruchtanbau.de
www.tanklust.de
www.solifer.de
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Energietisch Altenberg feiert 5-jähriges Bestehen; Buch von Dietrich Papsch erschienen
(vom 01.11.2005)
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Am 26. Oktober feierte der Energietisch Altenberg im Hotel Stephanshöhe in Schellerhau sein 5-jähriges Bestehen. Wir gratulieren nochmals ganz herzlich, danken für die freundliche Einladung und wünschen unseren Altenberger Freunden um Dietrich Papsch weitere erfolgreiche, spannende und arbeitsreiche Jahre im Dienste der erneuerbaren Energien.
Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf das neu erschienene Buch von Dietrich Papsch: “Sonnensucher am Kahleberg” hinweisen. Weitere Informationen zu dieser gelungenen Lektüre finden Sie hier
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Der Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V. führt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen im November und Dezember die folgenden Veranstaltungen durch:
(vom 01.11.2005)
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Informations- und Schulungsveranstaltung zum Thema Kurzumtriebsplantagen und Verbundprojekt AGROWOOD.
Die Veranstaltung im Rahmen der Winterschulung soll neben Informationen zum Thema Energieholz auf landwirtschaftlichen Nutzflächen die Möglichkeit bieten, aus erster Hand Informationen zum AGROWOOD- Verbundprojekt zu bekommen. Hierzu werden Herr Dr. Triebel und weitere Vertreter der TU Dresden nach Fachvorträgen den Landwirten und allen weiteren Interessierten Rede und Antwort stehen. Weitere Informationen zu AGROWOOD finden Sie u.a. im vorangegangen Artikel.
Datum: 30. November 2005
Ort: Amt für Landwirtschaft Freiberg Zug
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Informationsveranstaltung Solarthermie
Mit freundlicher Unterstützung der Soli fer Solardach GmbH Freiberg findet Anfang Dezember eine Informationsveranstaltung zur Technik und Anwendungsmöglichkeiten solarthermischer Anlagen statt. Herr Timo Leukefeld wird im allen Interessierten zugänglichen Teil unserer anschließenden (nichtöffentlichen) Mitgliederversammlung einen diesbezüglichen Fachvortrag halten. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.
Datum: 06. Dezember 2005
Ort: Amt für Landwirtschaft Freiberg Zug
weitere Informationen zu Soli fer finden sie hier
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Konferenz zur Intensivierung der Zusammenarbeit regionaler Initiativen zur Förderung der erneuerbaren Energien im Raum Dresden, Sächsische Schweiz, Weißeritzkreis und Freiberg
Auf dieser Veranstaltung sollen Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit verschiedener, im Bereich der erneuerbaren Energien engagierten Organisationen angesprochen werden. Angestrebt wird insbesondere auch eine bessere Vernetzung von Akteuren im städtischen Raum mit denen des ländlichen Umlandes. Eingeladen wurden unter anderem die Agenda21- Initiativen der Städte Dresden, Pirna und Freiberg sowie verschiedene Fachverbände und Energietische unserer Region. Die Veranstaltung wird unterstützt durch Regionen Aktiv.
Datum: 07. Dezember 2005
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Überregionales Verbundprojekt “Agrowood” gestartet - Verein zur Förderung von Biomasse und Nawaro Freiberg e.V. im unabhängigen Expertenrat eingebunden
(vom 30.07.2005)
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Im Judeich-Bau der Forstfakultät der TU Dresden in Tharandt fand am 29. August vor ca. 100 Teilnehmern die offizielle Auftaktveranstaltung zum überregionalen und interdisziplinären Verbundprojekt “Agrowood” statt.
Zentraler Gegenstand von “Agrowood” ist die Durchführung anwenderorientierter Aktivitäten zur Förderung des Anbaus, der Ernte und Verwertung schnellwachsender Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen.
Gebietskulisse werden die Regionen Freiberg (Sachsen) und Schradenland (Südbrandenburg) sein. Die Laufzeit des Projektes beträgt 4 Jahre. Beteiligt sind verschiedene Institute der Tharandter Forstfakultät sowie der Martin Luther Universität Halle und der Universität Hamburg. Daneben sind auch einige Privatunternehmen (OGF, FIB) als Projektträger involviert.
Innerhalb dieses Zeitraumes sollen unter anderem neue Produktions- und Überführungsverfahren entwickelt oder regional relevante Sortenlisten aufgestellt werden. Weitere Schwerpunkte sollen darüber hinaus bilden:
- der Aufbau von Kurzumtriebsplantagen mit einer angestrebten Gesamtfläche von 400 ha
- Durchführung von Standortanalysen und Ableitung von Düngekonzepten
- Herleitung regional gültiger Ertragsmodelle zur Ertragsabschätzung
- Erstellung von Schadensmanagementkonzepten
- Betriebswirtschaftliche Bewertungen
- Öffentlichkeitsarbeit
- Akzeptanzuntersuchungen und Entwicklung von Beratungsmodulen
- Entwicklung von Betreibermodellen für Erzeugergemeinschaft
- Freilanduntersuchungen zur Hackschnitzeltrocknung im Dombelüftungsverfahren
- die Aufstellung einer Ökobilanz für Kurzumtriebsplantagen
- die Simulation und Bewertung von Kohlenstoffflüssen
Der Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V. ist kein Projektträger, wird aber im unabhängigen Expertenrat von “Agrowood” vertreten sein und hier für die fachliche Beurteilung der Zwischen- und Endergebnisse verantwortlich zeichnen.
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Kontaktdaten “Agrowood”:
Institut für Internationale Forst- und Holzwirtschaft | Pienner Str.19 | 01737 Tharandt
Tel.: 035203-3831374 | Fax: 035203-3831283 | E-Mail
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Im Trockenwerk Großhartmannsdorf entsteht Ölmühle - weitere Partnerbetriebe gesucht
(vom 11.08.2005)
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Im Trockenwerk Großhartmannsdorf wird in Kürze eine Rapsöl GmbH zur Verarbeitung von Rapssaaten gegründet. Derzeit bestehen hier noch 2000 Tonnen freie Verarbeitungskapazitäten.
Die Produktion soll im nächsten Jahr aufgenommen werden. Zur höchstmöglichen Auslastung der Anlage werden jetzt noch weitere Partnerbetriebe zur Anlieferung von Rapssaat und evtl. Abnahme von Rapsöl und Preßkuchen gesucht. Interessenten werden gebeten, sich bitte direkt mit Herrn Weigand in Verbindung zu setzen:
Trockenwerk Großhartmannsdorf | Muldaer Straße 1 | 09618 Großhartmannsdorf
Tel.: 037329/ 291 | Fax.: 037329/ 292 | E-Mail: tkw.grosshartmannsdorf@t-online.de
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Bundesminister Künast und Stolpe im Weidegut Colmnitz
(vom 10.08.2005)
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Zu einer Stippvisite in unsere Region kamen am 9.August die Bundesminister Renate Künast und Manfred Stolpe. Beide Bundespolitiker informierten sich im Weidegut Colmnitz über den aktuellen Stand ausgewählter Projekte des Programms Regionen Aktiv.
Auch unserem Verein wurde die Gelegenheit gegeben, sein Plattformprojekt vorzustellen. Besonders interessiert zeigten sich die Minister hier vor allem am aktuellen Entwicklungsstand der Biogasanlagentechnik in unserer Region.
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Die Minister Künast und Stolpe informieren sich über unseren Verein und seine Arbeit [Fotos:Papsch]
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In Reinhardtsgrimma entsteht neue Biogasanlage
(vom 09.08.2005)
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In Reinhardtsgrimma entsteht die erste Biogasanlage des Weißeritzkreises. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter folgendem Artikel der Sächsischen Zeitung.
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Deutsche Bank erkennt Zukunftstrend Bioenergie
(vom 08.08.2005)
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Der Energietisch Altenberg machte uns auf den folgenden interessanten Artikel aufmerksam:
Prof. Norbert Walter - Chefvolkswirt der Deutschen Bank erkennt Zukunftstrend Bioenergie
(von JAN KAI DOBELMANN)
Frankfurt am Main, Taunusanlage 12, Zentrale Deutschen Bank, 35. Stock Pressekonferenz der DB-Research zum Thema Bioenergien für die Zeit nach dem Öl.
Die erneuerbaren Energien kommen hoch hinaus. Sicher ist es auch den hohen Ölpreisen zuzurechnen, dass sich ein erhebliches Medieninteressean Bioenergie einstellt, ist sie doch bisher die einzige speicherbare Energieform, mit der sich Autofahren, Heizen und Strom erzeugen lässt.
Prof. Norbert Walter und Dr. Josef Auer von DB-Research haben diese Vorteile erkannt und eine Studie zum Thema Bioenergie angefertigt, die auf die gesamten Vorteile dieses CO2-neutralen Energieträgers verweist.
In der Einschätzung der Deutsche Bank Research heißt dies: "Bio-Energien sind die Alleskönner unter den erneuerbaren Energien, denn nur Biomasse ist gleichermaßen zur Erzeugung von Elektrizität, Wärme und Kraftstoffen geeignet. Wachstumspotenzial ist nicht nur im Wärmemarkt vorhanden, Bio-Kraftstoff wäre ab einem dauerhaften Ölpreis von 100 USD/Barrel schon jetzt mit heutiger Technik konkurrenzfähig.
Erneuerbare bieten auch Land- und Forstwirten eine interessante Einkommensalternative. Wenn aus ihnen künftig moderne "Energiewirte" werden, können Einkommensperspektiven im ländlichen Raum stabilisiert werden. Bio-Energien sind zwar kein Allheilmittel, doch eine stärkere Aktivierung der Bio-Potenziale kann den Energiemix der Zukunft spürbar verbessern." Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie begrüßt das Aufzeigen der Perspektive Bioenergie durch die Deutsche Bank ausdrücklich. "Es ist schon richtungsweisend, dass eine solche Studie zum Ersten mal nicht aus rein wissenschaftlicher oder aus landwirtschaftspolitischer Sicht, sondern aus wirtschaftlichen Erwägungen eines Finanzinstitutes heraus erstellt wird." erklärt DGS-Präsident Jan Kai Dobelmann, der bei der Pressekonferenz anwesend war. Die lesenswerte DB-Research Studie greift dabei trotz des Titels auch weiter als nur den Treibstoffmarkt zu erfassen. Dazu Gunnar Böttger, Koordinator DGS-Infokampagne Altbausanierung: "Als besonders wichtig haben wir in der DB-Research Studie den Schwerpunkt Bio-Wärme für Gebäude durch CO2-neutrale Pellets- oder Holzheizungen empfunden. Dies belegt, dass in der Studie wichtige Zukunftsimpulse antizipiert wurden und sich fachlich damit deutlich positiv von den üblichen Potenzialstudien abhebt. Ein hieraus resultierendes stärkeres finanzielles Engagement der Banken für CO2-Einsparung durch Bioenergie wäre deshalb wünschenswert."
Die vollständige DB-Research Studie zum Thema Bioenergie finden Sie im Internet unter diesem Link:
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Einige aktuelle Informationen zum Raps
(vom 22.07.2005)
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Raps bleibt der mit Abstand am häufigsten angebaute nachwachsende Rohstoff in Deutschland. Was man aus dem Ertrag von 1 Hektar Rapsfeld alles machen kann, zeigen die folgende zusammenfassende Darstellung und ein dazugehöriger Text der Rapool-Ring GmbH.
Weitere interessante Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Produkten rund um den Raps erfahren Sie u.a. auf den Seiten von Rapool.
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Arbeitskreis Pflanzenöl beginnt seine Arbeit mit Exkursion nach Varchentin
(vom 21.07.2005)
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Mit einer Informationsfahrt zur Ölmühle in Varchentin (Mecklenburg-Vorpommern) hat der Arbeitskreis Pflanzenöl am 15. Juli seine Arbeit aufgenommen. Im Mittelpunkt des Interesses standen der Anbau und die Weiterverarbeitung von Ölsaaten in dezentralen Anlagen.
Die kürzlich in Betrieb genommene Rapskaltpressanlage verarbeitet eine jährliche Rapsernte von ca. 2000 t . Herzstück ist eine SKET-Schneckenpresse zur täglichen Pressung von etwa 6 t Rapssaat. Mit dem erzeugten Rapsöl wird nicht nur der Eigenbedarf von 200.000 l /Jahr gedeckt, sondern die doppelte Menge zum Verkauf bereitsgestellt.
Pflanzenölmühle Varchentin [Fotos:Eckardt]
In Varchentin werden neben der Verarbeitung von Rapsöl auch andere Möglichkeiten der Biomassenutzung vorgestellt. So ist der Aufbau eines 8 ha großen Biomasselabyrinths geplant, das mit schnellwachsenden Baumarten bestockt werden soll.
Varchentin ist Teil des Müritz-Biomassehofs, eines ganzheitlichen, regionalen Anbau- Verarbeitungs- und Vertriebskonzepts von Biomasse durch verschiedene Akteure der Region. Weitere beteiligte Akteure bzw. bestehende Anlagen befinden sich in den benachbarten Gemeinden Groß Gievitz, Luplow, Lansen und Voßfeld.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier
Autor: Ronny Fischer
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enercy`regio- Interreg IIIC- Programm wurde in Dresden vorgestellt
(vom 14.07.2005)
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Das SMUL sowie das Energieeffizienzzentrum Sachsen stellten am 13.Juli 2005 auf einer Eröffnungsveranstaltung in Dresden das neue Interreg IIIC Projekt enercy`regio vor.
Es handelt sich hier um ein Aktionsprogramm zur Steigerung der Energieeffizienz und Ressourcenschonung durch nachhaltige lokale Entwicklung in europäischen Regionen. Im Vordergrund sollen Maßnahmen des kommunalen Klimaschutzes stehen. Beteiligt sind neben dem Freistaat Sachsen weitere europäische Regionen, so z.B. die Regionen Smaland (Schweden) und Kreta. Vor etwa 150 Teilnehmern wurden im Rahmen der stattgefundenen Auftaktveranstaltung die Schwerpunkte des Programms erläutert. “Dabei sollen im Rahmen nachhaltiger Kommunalentwicklung die Erfahrungen mit vorhandenen Methoden und Instrumenten unter den Teilnehmern ausgetauscht (Motto: “Der Willige soll vom Guten lernen”) , Methoden verbessert und Lösungen für gemeinsame Probleme kostenteilig erarbeitet werden, so daß für alle beteiligten Regionen ein Mehrwert entsteht.
Das Gesamtbudget für Sachsen beträgt 1,58 Mio Euro.
Folgende Komponenten und Prioritäten() werden verfolgt:
1. Management und Koordination
2. Integrative Instrumente kommunaler Energiepolitik (European Energy Award, Energieeffizienznetzwerk, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit)
3. Energie- und Kosteneffizienz in Unternehmen (Kosteneinsparungen und Umweltschutz in KMUs, Standortentwicklung “Innovation und Energie”)
4. Energieeffizienz in der öffentlichen Verwaltung (Qualifizierung und Beratung, Energiemanagement öffentlicher Gebäude)
5. Energieeffizienz in der Ausbildung (Energieeffizienz und erneuerbare Energien praktisch erleben, Praktika in Unternehmen)
In anschließenden Workshops wurden erste Projektideen vorgestellt. Zu deren Umsetzung werden noch interessierte sächsische Kommunen gesucht. Dies betrifft insbesondere die Projekte “European Energy Award”, “Ökoprofit” (Energieefizienz in Unternehmen) sowie “virtuelles Kraftwerk”.
Eigene Projektvorschläge können eingereicht werden:
Call 1: 13.06.2005 - 12.08.2005
Call 2: 04.10.2005 - 09.12.2005
weitere umfassende Informationen sowie die Vortragsfolien zum Herunterladen finden Sie im Internet.
Autor: Ronny Fischer
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Verein nahm am Hoffest im Weidegut Colmnitz teil
(vom 14.07.2005)
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Zum diesjährigen Hoffest im Weidegut Colmnitz am 10.Juli 2005, das ganz im Zeichen der Ölpflanzen stand, waren Mitglieder unseres Vereins gleich an mehreren Orten präsent. Die Firma Ralle sowie die Agrargenossenschaft “Bergland” Clausnitz präsentierten unter anderem einen kürzlich auf Pflanzenöl umgerüsteten Deutz Schlepper.
Umgerüsteter Deutz-Schlepper in Colmnitz [Foto:Eckardt]
Weidegut Colmnitz [Foto:Eckardt]
Im Innenbereich war der Verein zusätzlich mit einem Infostand vertreten, welcher vor dem Hintergrund steigender Energiepreise durch die Besucher rege angenommen wurde. Auf besonderes Interesse stieß in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit der Umrüstung von PKW auf Treibstoffe auf Pflanzenölbasis.
Autor: Ronny Fischer
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In eigener Sache:
(vom 14.07.2005)
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Liebe Vereinsmitglieder und Besucher,
Unsere Seite befindet sich noch im Aufbau und wird in Kürze um weitere Bilder, Anlagensteckbriefe sowie Fachbeiträge der Arbeitskreise ergänzt.
Für Ihre Anregungen oder Kritiken bitten wir um kurze Rückmeldung.
Biogasanlage der Agrargenossenschaft “Bergland” Clausnitz [Foto:Eckardt]
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