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Aktuelles

 


Tag der offenen Tür am 21.04.2012 am FSZ Freiberg-Zug
 

Das landwirtschaftliche Fachschulzentrum (FSZ) in Freiberg-Zug führte am 21.04.2012 einen Tag der offenen Tür durch. Der Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V. beteiligte sich mit einem Stand, auf dem der Verein und das Projekt RekultA vorgestellt wurden. Die Besucher konnten sich über Biogaserzeugung, Heizungsanlagen und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe im Hausbau sowie weitere Themen im Bereich der erneuerbaren Energien informieren. Erik Ferchau präsentierte den Verein “tanklust e.V.” mit einem Pflanzenölfahrzeug, das mit vor Ort frisch gepresstem Rapsöl befüllt werden konnte.


Veranstaltungsnachlese 7. Pillnitzer Gespräch “Wärme, Strom und Kraftstoff aus der Landwirtschaft” am 29.03.2012
 

Die Vorträge der Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

Energie aus der Landwirtschaft - Potenziale und Risiken in Sachsen
Dr. Michael Grunert, LfULG
[
Download,*.pdf, 1,84 MB]

Viel Aufwand, viel Fläche - was kommt raus?
Prof. Dr. Karl Wild, HTW Dresden-Pillnitz
[
Download,*.pdf, 1,10 MB]
 
Biogas - Betriebszweig mit neuen Perspektiven, Fotos
Werner Friebel, Agrarproduktionsgesellschaft Schönfelder Hochland mbH & Co. KG
[
Download,*.pdf, 0,20 MB]
 
Biosprit im Tank - ein Modell mit Zukunft?
Dr. Franziska Müller-Langer, Deutsches Biomasse Forschungszentrum (DBFZ), Leipzig
[
Download,*.pdf, 0,51 MB]
 
Bioenergie - eine Milchmädchenrechnung?
Prof. Dr. Knut Schmidtke, HTW Dresden-Pillnitz
[
Download,*.pdf, 0,70 MB]

Quelle:
www.bioenergie-portal.info


“Baby, I ride on pure plant oil!”...
 

...ist ein toller, lesenswerter Artikel (bzw. auch ein Lied) über Pflanzenöl von taz-Redakteur Martin Unfried und eine Polemik zur Nutzung von Pflanzenöl als Kraftstoff, die im Erscheinungsjahr 2005 ihrer Zeit voraus war und die unsachlichen Diskussionen um Biokraftstoffe der kommenden Zeit vorausahnte. Denn man muss auf jeden Fall differenzieren zwischen der dezentralen Produktion und Nutzung, so wie das in unserem Verein in zwei Ölmühlen praktiziert wird, und der industriellen Erzeugung und Nutzung mit Importen von Saaten und Ölen.

Übrigens fährt auch der Autor Martin Unfried selbst (immer noch) mit dezentral erzeugtem Rapsöl.

Erik Ferchau

taz-Artikel lesen

Lied


Fachveranstaltung “Schnellwachsende Baumarten” fand am 01. und 02. März in Freiberg statt
 

Die Vorträge der Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

Einführung
Dr. Mario Marsch, LfULG
[
Download, *.pdf, 0,7 MB]

Erläuterungen zum Projektaufbau
Christoph Moormann, LfULG
[
Download, *.pdf, 1,4 MB]

Standortpotenziale und Gebietskulissen für einen natur- und bodenschutzgerechten KUP-Anbau
Reiner Petzold, TU Dresden und Thomas Glaser, Büro für Naturschutz, Großharthau
[
Download, *.pdf, 2,4 MB]

Wirkungen des Anbaus nachwachsender Rohstoffe auf Wasserhaushalt und Gewässer
Dr. Micha Gebel, Gesellschaft für angewandte Landschaftsforschung, Dresden
[
Download, *.pdf, 7,5 MB]

Empfehlungen für einen umweltgerechten Anbau schnellwachsender Baumarten
Dr. Norbert Feldwisch, Ingenieurbüro Feldwisch, Bergisch-Gladbach
[
Download, *.pdf, 1,2 MB]

Rechtlicher Rahmen und Fördermöglichkeiten beim Anbau einer KUP
Martina Marx, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
[
Download, *.pdf, 0,7 MB]

Streifen- und Plantagenanbau schnellwachsender Baumarten am Standort Köllitsch
Dr. Michael Grunert, LfULG
[
Download, *.pdf, 2,5 MB]

Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen bei der Anlage und Bewirtschaftung von KUP am Beispiel von Modellflächen im hessischen Bergland
Dr. Wolfgang Peters, Bosch & Partner, Berlin
[
Download, *.pdf, 2,9 MB]

Das richtige Pflanzmaterial am richtigen Standort
Carsten Neumeister, IB Biomasseconsulting, Ketzerbachtal
[
Download, *.pdf, 2,0 MB]

Vieles sprach dafür! - Gute Gründe für eine KUP
Anke Naumann, Agraset Naundorf e.G., Erlau
[
Download, *.pdf, 1,0 MB]

Streifenanbau schnellwachsender Baumarten als wirtschaftlich nutzbares Element der Landschaftsgestaltung
Siegbert Jacob, Agrodienst-Marktfrucht GmbH, Markneukirchen
[
Download, *.pdf, 1,6 MB]

Quelle:
www.bioenergie-portal.info
 


Mitgliederversammlung des Biomassevereins am 29.02.2012 im Fachschulzentrum Freiberg-Zug
 

Am 29. Februar 2012 fand in Freiberg-Zug die jährliche Mitgliederversammlung des Biomassevereins mit Jahresabschluss, Rechenschaftsbericht über die Vereinsarbeit des vergangenen Jahres und Wahl des Vorstandes statt. Neuer Vereinsvorsitzender ist jetzt Herr Thomas Schumann, Projektleiter des Ziel3-Projektes “RekultA”.

Thema der diesjährigen Mitgliederversammlung war die Möglichkeit der Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien, die vor allem für die Biogasanlagenbetreiber unter den Vereinsmitgliedern interessant ist. Frau Annette Keil von der Energy2market GmbH war dazu eingeladen und hielt einen Power-Point-Vortrag über die Funktionsweise der Direktvermarktung und ihre Vorteile für Anlagenbetreiber.

Herr Thomas Schumann und Frau Janine Pfeifer informierten über die Aktivitäten im Projekt “RekultA” im Jahr 2011. Die Energiepflanzen-Versuchsflächen wurden erfolgreich etabliert, das 1. Bioenergie-Forum zum Thema “Anbau von Energiepflanzen auf schwermetallbelasteten Flächen und in Bergbau-
folgelandschaften” am 26.10.2011 in Colmnitz durchgeführt, und es wurden bereits erste Schritte zur Planung des Umsetzungsprojektes unternommen.  


FNR-Ländertour-Veranstaltung in Bautzen zum Thema “Betreibermodelle für Bioenergieprojekte” fand am 08.02.2012 statt
 

Im Rahmen der FNR-Ländertour 2012 fand am 08.02.2012 im Technologie- und Gründerzentrum Bautzen die Informationsveranstaltung "Betreibermodelle für Bioenergieprojekte" statt.
Dabei wurden im theoretischen Teil zunächst Möglichkeiten der Finanzierung und Gesellschaftsform vorgestellt sowie die Direktvermarktung innerhalb des neuen EEG 2012. Außerdem wurden Erfahrungen zum Miscanthusanbau, Demonstrationsbetriebe des Projektes Bioenergieberatung sowie Praxisbeispiele aus der Region Lausitz gezeigt.
Im Anschluss konnten die Besucher die Miscanthusplantage von Uwe Kühn in Göda sowie das Nahwärmenetz in Radibor besichtigen. (Zitat: www.bioenergie-portal.info)
 

Die Vorträge, soweit freigegeben, können Sie hier herunterladen:

Grußwort
Dr. Wolfram Leunert, Erster Beigeordneter, Landkreis Bautzen

Finanzierungsmodelle von Biogasanlagen
Dr. Christian Riessen, Deutsche Kreditbank AG
[Internetlink:
www.dkb.de]

Regionale Energiegenossenschaften erweitern Akteurskreis und Realisierungsoptionen in Sachsen
Andreas Kretschmer, Kompetenzzentrum Bioenergie
[
Download, *.pdf, 0,7 MB]

Direktvermarktung von EEG-Strom - Hinweise für die Landwirtschaftliche Praxis
Andreas Keil, Energy2Market GmbH
[
Download, *.pdf, 0,8 MB]

Energieholzanbau in Kurzumtriebsplantagen,
Carsten Neumeister, IB Biomasseconsulting
[
Download, *.pdf, 4,4 MB]

Demobetrieb KRABAT Milchwelt - Stoffliche und energetische Kreislaufwirtschaft
Tobias Kockert, KRABAT Milchwelt
[
Download, *.pdf, 1,5 MB]

Erfahrungen aus fünf Jahren Miscanthusanbau und -verwertung
Uwe Kühn, Gießereitechnik Kühn
[
Download, *.pdf, 3,0 MB]

Biogasanlage Kleinbautzen-Preititz – Sächsische Hochleistungsbiologie und gesteigerte Energieeffizienz
Jens Mieth, OBAG Bioenergy Anlagenbau GmbH
[
Download, *.pdf, 1,5 MB]

Quelle:
www.bioenergie-portal.info
 


Achtung, geänderter Termin:

Jährliche Mitgliederversammlung des Biomassevereins findet am 29.02.2012 in Freiberg-Zug statt
 

Die Jährliche Mitgliederversammlung des Biomassevereins mit anschließender Vorstandswahl findet am Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 15.30 Uhr im Fachschulzentrum Freiberg-Zug statt. Geplant sind neben dem Jahresabschluss und Rechenschaftsbericht zur Arbeit des Vereins auch wieder Vorträge zu aktuellen Themen. Die Mitglieder des Biomassevereins werden in den nächsten Tagen jeweils noch eine Einladung per Post erhalten.


Start des Regionalen Klimainformationssystems Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (ReKIS)
 

Staatsminister Frank Kupfer gab am 16. Januar 2012 den sächsischen Startschuss für den Internetauftritt des Regionalen Klimainformationssystems ReKIS.
„Der Klimawandel ist bereits da, auch in Sachsen“, sagte der Minister. „Wir müssen uns darauf einstellen. ReKIS hilft uns dabei. Das System stellt den unterschiedlichen regionalen Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Planung und Bildung notwendige Informationen und Daten für Planungs- und Entscheidungsprozesse bereit. Egal ob Landwirt, Förster, Bürgermeister, Planer oder Lehrer - alle finden für ihre konkreten Fragen die notwendigen Grundlagendaten.“   

Logo: Website SMUL

Quelle: agrar-presseportal.de

ReKIS ist ein interaktives Werkzeug zur Bereitstellung und Interpretation von Klimadaten. Diese können in Form von Karten, Grafiken und Daten abgerufen werden. ReKIS ist keine statische Plattform, sondern wird kontinuierlich ergänzt und erweitert. Für die Nutzung ist eine Anmeldung erforderlich. Ein großer Teil der Daten ist frei verfügbar, andere auf Antrag. Bei einer Abfrage werden die Daten für die gewünschte Region durch einen Server erzeugt und per Mail an den Nutzer gesendet. Eine Abfrage ist nur für Bereiche ab der Größe einer TK10 möglich (10km x 10 km). Erreichbar ist die Plattform unter www.rekis.org.


8. Mitteldeutscher Bioenergietag in Colditz (OT Zschadraß)
 

Am 22.11.2011 fand in Colditz, Ortsteil Zschadraß, der 8. Mitteldeutsche Bioenergietag statt. In den Vorträgen verschiedener Fachleute aus dem Bereich Bioenergie ging es unter anderem um die Novelle des EEG 2012, um Bioenergiepflanzen im Vergleich und deren wirtschaftliche Eignung sowie um Möglichkeiten zur Optimierung der Biogaserzeugung. Zum Schluss der Veranstaltung wurde das Kommunale Energiekonzept Zschadraß vorgestellt. 

Die Vorträge können, soweit schon verfügbar, hier heruntergeladen werden:

Neue Aussichten zum EEG

Dr. Stefan Rauh, Fachverband Biogas
[
Download, *.pdf, 0,8 MB]

Ganzpflanzen für die Biogaserzeugung im Vergleich
Dr. Lothar Boese, LLFG
[
Download, *.pdf, 0,4 MB]

Energiepflanzen für die Verbrennung
Thomas Hering, TLL
[
Download, *.pdf, 1,8 MB]

Wirtschaftlichkeit von Energiepflanzen
Annette Schaerff, LfULG
[
Download, *.pdf, 1,4 MB]

Vergleich einheimischer Biokraftstoffe
Franziska Müller-Langer, Deutsches BiomasseForschungsZentrum
[
Download, *.pdf, 1,6 MB]

Optimierungspotenziale bei der Biogaserzeugung
Dr. Hans Oechsner, Universität Hohenheim
[
Download, *.pdf, 1,1 MB]

Optimierung der Prozess-Biologie
Johannes Moerschner, Fermenter-Doktor GmbH
[
Download, *.pdf, 0,7 MB]

Effiziente Heiztechnik für Biobrennstoffe
Carsten Brüggemann, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
[
Download, *.pdf, 1,4 MB]

Kommunales Beispiel Zschadraß
Matthias Schmiedel, Bürgermeister Colditz
[
Download, *.pdf, 7,9 MB]


Quelle: www.bioenergie-portal.info


1. Grenzübergreifendes Bioenergie-Forum fand am 26.10.2011 in Colmnitz statt
 

Am 26.10.2011 fand im Rahmen des Ziel3-Projektes “RekultA” das 1. Grenzübergreifende Bioenergie-Forum statt. Veranstaltungsort war das Weidegut Colmnitz.
Deutsche und tschechische Experten aus Wissenschaft und Praxis informierten über ihre Erfahrungen mit dem Energiepflanzenanbau auf schwermetallbelasteten Flächen bzw. Bergbaufolgelandschaften. Dabei ging es vor allem um Anbau- und Nutzungserfahrungen mit der Durchwachsenen Silphie (Silphium perfoliatum L.), Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea), Ampfer (Rumex schavnat) sowie Szarvasy, aber auch Sida, Topinambur und Switchgras (Panicum virgatum) sowie um den Anbau von Energieholz auf schwermetallbelasteten Flächen. Auch zur Aufnahme von Schwermetallen durch die verschiedenen Bioenergiepflanzen sowie Energieholzarten und zu

Vortragsveranstaltung auf Bioenergie-Forum im Weidegut Colmnitz, Foto: U. Wendel

 

Verwertungsmöglichkeiten liegen bereits Forschungsergebnisse vor, die in verschiedenen Vorträgen vorgestellt wurden.

tschechische Übersetzung

Anschließende Feldbegehung mit Besichtigung der Anbauversuchsfläche im Rahmen des Projektes RekultA in Colmnitz, Foto: U. Wendel

 

 

Die Vorträge in deutscher Sprache können hier heruntergeladen werden:

Das Projekt RekultA - Innovative Anbausysteme für den Freiberger Raum

Thomas Schumann, Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V.
[
Download, *.pdf, 2,3 MB]

Rekultivierung und Energiepflanzenanbau in Bergbaufolgelandschaften im Kreis Chomutov
Roman Honzik, Institut für Pflanzenbau Prag
[
Download, *.pdf, 1,6 MB]

Bioenergetische Nutzungskonzepte für kontaminierte Standorte
Dr. Benedikt Sauer, Georg-August-Universität Göttingen
[
Download, *.pdf, 2,4 MB]

Anbau von Energiepflanzen auf kontaminierten Böden zur Erzeugung von Wärme/Strom und Biokraftstoffen in Sachsen
Dr. Michael Grunert, Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
[
Download, *.pdf, 2,9 MB]

Innovative Energiepflanzen - Vorstellung und erste Ergebnisse
Peter F. Holub, Holub Consulting
[
Download, *.pdf, 7,4 MB]      [Download, *.pdf, 0,1 MB]

Praktische Anbauerfahrungen mit Rohrglanzgras und Rumex in Tschechien
Zdenek Holoubek, Landwirt
[
Download, *.pdf, 0,9 MB]

Durchwachsene Silphie - Was kann der Praktiker erwarten?
Michael Conrad, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft
[
Download, *.pdf, 2,5 MB]
 


Die Vorträge in tschechischer Sprache können hier heruntergeladen werden:

Das Projekt RekultA - Innovative Anbausysteme für den Freiberger Raum

Thomas Schumann, Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V.
[
Download, *.pdf, 2,3 MB]

Rekultivierung und Energiepflanzenanbau in Bergbaufolgelandschaften im Kreis Chomutov
Roman Honzik, Institut für Pflanzenbau Prag
[
Download, *.pdf, 1,2 MB]

Bioenergetische Nutzungskonzepte für kontaminierte Standorte
Dr. Benedikt Sauer, Georg-August-Universität Göttingen
[
Download, *.pdf, 2,4 MB]

Anbau von Energiepflanzen auf kontaminierten Böden zur Erzeugung von Wärme/Strom und Biokraftstoffen in Sachsen
Dr. Michael Grunert, Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
[
Download, *.pdf, 2,9 MB]

Innovative Energiepflanzen - Vorstellung und erste Ergebnisse
Peter F. Holub, Holub Consulting
[
Download, *.pdf, 1,4 MB]      [Download, *.pdf, 0,1 MB]

Praktische Anbauerfahrungen mit Rohrglanzgras und Rumex in Tschechien
Zdenek Holoubek, Landwirt
[
Download, *.pdf, 1,2 MB]

Durchwachsene Silphie - Was kann der Praktiker erwarten?
Michael Conrad, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft
[
Download, *.pdf, 2,5 MB]
 


1. Grenzübergreifendes Bioenergie-Forum am 26.10.2011 in Colmnitz geplant
 

Am Mittwoch, den 26.10.2011, von 10.00 bis 13.00 Uhr, wird im Rahmen des Ziel3-Projektes “RekultA” das 1. Grenz- übergreifende Bioenergie-Forum mit dem Titel “Anbau von Energiepflanzen auf schwermetallbelasteten Flächen und in Bergbaufolgelandschaften” stattfinden. Veranstaltungsort ist das Weidegut Colmnitz.

Referenten aus Deutschland und der Tschechischen Republik werden zu Anbauerfahrungen mit neuartigen Energiepflanzen wie Rohrglanzgras, Durchwachsener Silphie und Ampfer sprechen sowie zu Erfahrungen mit Energiepflanzen auf Bergbaufolgelandschaften im Raum Komotau und auf kontaminierten Böden in Sachsen.
Die Besichtigung einer der Anbauversuchsflächen des Ziel3-Projektes “RekultA” am Standort Colmnitz schließt sich an das Vortragsprogramm an.

Den
Einladungsflyer können Sie hier herunterladen. 


EEG-Novelle 2012
 

Zu den am 06.06.2011 durch die Bundesregierung vorgestellten Kabinettsbeschlüssen zur Energiewende gehört auch der Regierungsentwurf für das EEG 2012. Der neue Gesetzentwurf bringt jedoch für die Betreiber von kleinen und mittleren Biogasanlagen eine Reihe von Nachteilen, die die wirtschaftliche Erzeugung von Biogas durch Landwirtschaftsbetriebe in Frage stellen. Vor allem Anlagen, die zum großen Teil Gülle vergären, sind davon betroffen. Bei den Biogasanlagenbetreibern des Vereins zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V. stieß der Entwurf des neuen EEG 2012 auf Kritik. In einem gemeinsamen Schreiben an die Bundes- und Landtagsabgeordneten des Freistaates Sachsen erläuterten zahlreiche Anlagenbetreiber des Vereins ihre Bedenken und legten nahe, die kritischen Punkte noch einmal in die politische Diskussion einzubringen.

Quellen: www.biogas.org / Schreiben Biomasseverein   


27.06.2011 um 19.00 Uhr: Freiberger Energiestammtisch lädt zur Veranstaltung “Energieholz- und Biomassefeuerungsanlagen - Stand und neue Entwicklungen” ein
 

Holz ist der bedeutendste nachwachsende Rohstoff und der älteste vom Mensch genutzte Energieträger. Im Zusammenhang mit der beschlossenen Energiewende kommt den erneuerbaren Energien eine große Bedeutung zu. Auch Energieholz und Biomassefeuerungen bieten große Chancen für die dezentrale Wärmeversorgung. Der Markt bietet eine Vielzahl von Wärmeerzeugern an. In der öffentlichen und kostenlosen Veranstaltung des Freiberger Energiestammtisches am Montag, 27. Juni 2011, im Versammlungsraum der Stadtwerke Freiberg, Karl-Kegel-Straße 75 (Nähe UNICENT), Beginn 19:00 Uhr, werden im Rahmen der Bioenergieberatung Sachsen Stand und neue Entwicklungen zum Heizen mit Biomasse vorgestellt. Zunächst wird Herr Carsten Neumeister vom Ingenieurbüro Biomasseconsulting, Ketzerbachtal, über die Versorgung mit Holzbrennstoffen durch Kurzumtriebsplantagen berichten. Im Anschluss daran stellt Herr Christian Torej von HDG Bavaria, Frankenberg, Kesselsysteme für verschiedene Holzbrennstoffe vor. Alle Interessenten sind hierzu herzlich eingeladen.

Text:
www.stadtwerke-freiberg.de


20 Jahre Energie in Freiberg - Entwicklung und Perspektive

Veranstaltung am 30.05.2011 um 19.00 Uhr im Versammlungsraum der Stadtwerke
 

“Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens stellen sich die Stadtwerke Freiberg mit ihrer bisherigen und ihrer zukünftigen Entwicklung vor. Diese steht jedoch auch im Kontext der aktuellen umfassenden Diskussion um die Energieversorgung in Deutschland, die durch die Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima entfacht wurde. Es geht dabei um Fragen wie Beschleunigung der Energiewende, Atomausstieg, regionale Stromerzeugung u. a. Diskutieren Sie deshalb mit uns aktuell und im besonderen Fokus auf die Stadt Freiberg Fakten und Hintergründe, Auswege bzw. Alternativen der gegenwärtigen Situation. Nach einem Impulsvortrag von Herrn Axel Schneegans, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Freiberg AG wird dazu eine Podiumsdiskussion mit folgenden Teilnehmern stattfinden: Herr Axel Schneegans, Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Freiberg AG; Herr Klaus-Dieter Lietzmann, Geschäftsführer eab New Energy GmbH und Mitbegründer des Energiestammtisches; Herr Timo Leukefeld, Solarthermieexperte, Unternehmer und Dozent; Herr Rüdiger Grimm, Geschäftsführer geoENERGIE Konzept GmbH und Herr Steffen Judersleben, Energie- und Klimaschutzbeauftragter der Stadt Freiberg. Die öffentliche und kostenlose Veranstaltung findet am Montag, dem 30. Mai 2011 im Versammlungsraum der Stadtwerke Freiberg, Karl-Kegel-Straße 75 (Nähe UNICENT) statt und beginnt 19:00 Uhr. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und eine nachhaltige Diskussion.”

Text:
www.stadtwerke-freiberg.de


Ernte KUP Colmnitz
 

Die 2007 mit einer Förderung aus Leader-Mitteln durch den Biomasseverein am Weidegut Colmnitz angelegte Kurzumtriebsplantage wurde am 31.03.2011 turnusgemäß abgeerntet.

Die Pflanzung besteht aus Pappel- und Weidenhybriden (Pappeln: Sorten Max 1, Max 3, Max 4, Hybride 275, Beaupre, Muhle Larson und Androscoggin / Weiden: Sorten Tordis, Tora, Inger, Sven, Torhild und Jorr).

Die Ernte mit nachfolgender Auswertung wurde im Rahmen des Ziel3-Projekts “RekultA” durchgeführt und fließt als einer von verschiedenen geplanten Anbauversuchen zum Thema Biomasse in die Projektergebnisse ein.

Anlage vor der Ernte, Foto: U. Wendel

 

Die Fläche am Weidegut in Colmnitz ist mit einer Bodenwertzahl von 38 Punkten als Standort von mittlerer Qualität einzuschätzen. Es handelt sich um einen relativ grundwassernahen Standort, die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 800 mm, die Höhe über NN 420 m.
Die Pflanzung wurde in einer Dichte von ca. 10.200 Stück pro Hektar angelegt (mittlere Dichte).

Zur Ertragsbestimmung herangezogen wurden alle Sorten bis auf Beaupre, Torhild und Jorr. Die Erträge der beprobten Sorten lagen zwischen 10,83 t/ha (2,71 t Jahreszuwachs) für die Sorte Muhle Larson (Pappelhybride) und 26,03 t/ha (6,51 t Jahreszuwachs) für die Sorte Tora (Weidenhybride).
 

Ernte der KUP mit einer Vollerntemaschine vom Typ New Holland, Foto: U. Wendel

 

Ein Ersetzen der Wuchsausfälle hätte einen Jahreszuwachs zwischen 3,68 t/ha (Muhle Larson) und 6,77 t/ha (Tora) ermöglicht.

Die Erträge sind allgemein nicht hoch, liegen aber bei den meisten Sorten im Rahmen, zumal die Pflanzdichte auf der Versuchsfläche nicht sehr hoch ist und es sich um den ersten Umtrieb handelt, bei der Ernte gewisse Verluste auftraten und die Fläche den verfügbaren Mitteln entsprechend nicht so gepflegt werden konnte, wie es günstig gewesen wäre.

Als geeignetste Sorten haben sich auf der Colmnitzer Versuchsfläche Hybride 275 (Pappel) sowie Tordis und Tora (Weide) erwiesen.

Nach der Ernte - helle Hackschnitzel: Weide, dunkle: Pappel, Foto: U. Wendel

 

Die Versuchsfläche in Colmnitz wird weiter bewirtschaftet werden und steht zu Demonstrationszwecken auch weiterhin zur Verfügung.









Das
Textdokument zur Auswertung der Ernte kann hier heruntergeladen werden (*.doc, 3.587 KB).

Während der Ernte am 31.03.2011, Foto: U. Wendel

 


Veranstaltung “Silbernes Erzgebirge im Klimawandel / Anbau von Energiegehölzen zum Schutz vor Erosion” fand am 29.04.2011 in Freiberg statt
 

Die Vorträge können hier heruntergeladen werden:

Klimawandel - Herausforderung und Chance für die Landwirtschaft
Thomas Schumann, Projekt RekultA (Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V.)
[
Download, *.pdf, 0,2 MB]

Erosionsgefährdung und Klimawandel - erosionsmindernde Maßnahmen in der Landwirtschaft
Dr. Walter Schmidt, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)
[
Download, *.pdf, 1,2 MB]

Kurzumtriebsplantagen - Möglichkeiten und Rahmenbedingungen
Dr. Michael Grunert, LfULG
[
Download, *.pdf, 3,8 MB]

Synergieeffekte zwischen Natur- und Bodenschutz - Potential von Kurzumtriebsplantagen (KUP)
Thomas Glaser

Technische Möglichkeiten zur Ernte von KUP - Grenzbereiche und Alternativen
Dr. Markus Bertelsmeier, Agrartechnik Vertrieb Sachsen GmbH Ebersbach
[
Download, *.pdf, 4,1 MB]

Praxisbericht - Streifenanlagen zum Erosionsschutz im Oberen Vogtland
Siegbert Jacob, Gläserner Bauernhof Vogtland e.V.
[
Download, *.pdf, 0,7 MB]


Quelle: www.bioenergie-portal.info
 


Tag der erneuerbaren Energien am 30.04.2011 und Podiumsdiskussion in Oederan zum Gedenken an Tschernobyl am 26.04.2011
 

Am 30.04.2011 findet bundesweit wieder der Tag der erneuerbaren Energien statt. Unter anderem wird an diesem Tag ein Energielehrpfad in Radebeul (Sachsen) vorgestellt, in der Bioenergieregion Altmark (Sachsen-Anhalt) gibt es einen Workshop zu Kurzumtriebsplantagen und in Leipzig wird ein kostenloser Energiecheck angeboten. Die Stadt Oederan lädt ab 9.00 Uhr zur 11. Messe Erneuerbare Energien auf den Oederaner Marktplatz ein.

alle Veranstaltungen unter:
www.energietag.de

Die Sächsische Energieagentur (SAENA GmbH) und die Stadt Oederan laden ein zu einer besonderen Podiumsdiskussion im Gedenken an Tschernobyl zum Thema “25 Jahre danach: Risiken und Alternativen - wo stehen wir heute?” Experten werden zur heutigen Strahlenbelastung und zu den Ursachen des Unglücks sprechen. In der Podiumsdiskussion soll es vor allem darum gehen, wie wir uns den vorhandenen Risiken stellen können und welche Maßnahmen wir ergreifen können, um eine nachhaltige Energiewende einzuleiten. Gesprächsleiter wird Herr Andreas F. Rook, Moderator vom MDR/Sachsenspiegel sein.

nähere Informationen finden Sie hier: [*.doc, 84 kB]  

Quelle: Rundmail mit Links und Dateianhängen von Herrn Eberhard Ohm, Stadtverwaltung Oederan


Einladung zur Veranstaltung “Silbernes Erzgebirge im Klimawandel / Anbau von Energiegehölzen zum Schutz vor Erosion” am 29.04.2011 in Freiberg
 

Am 29.04.2011 um 9.00 bis etwa 12.00 Uhr laden der Landschaf(f)t Zukunft e.V. und die lokale Aktionsgruppe ILE “Silbernes Erzgebirge” zu einer Vortragsveranstaltung zum Thema “Silbernes Erzgebirge im Klimawandel / Anbau von Energiegehölzen zum Schutz vor Erosion” ein. Es werden Referenten aus dem LfULG und verschiedene weitere Experten der Fachgebiete Landwirtschaft/Technik, Forst und Regionalplanung zum o. g. Thema sprechen. Die Veranstaltung findet im Deutschen Brennstoffinstitut, Halsbrücker Straße 34 statt.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erwünscht.
den Einladungsflyer finden Sie hier [444 KB]


Am 29.03.2011 fand die Freiberger Veranstaltung zur FNR-Ländertour 2011 mit der Vorstellung sächsischer “best practice”-Beispiele statt
 

Mit einer Vortragsveranstaltung zum Thema “Bioenergie-Erfolgsmodelle” machte am 29.03.2011 in der Freiberger Nikolaikirche die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) im Rahmen ihrer Ländertour Station. Die anschließende Exkursion führte zu den Bioenergie-Anlagen der Agrargenossenschaft “Bergland” Clausnitz. 

siehe auch: Bioenergieberatung Sachsen - Veranstaltungsnachlese 2011

 

 

Die Vorträge können als PDF-Dateien hier heruntergeladen werden:

Bioenergieberatung Sachsen, Dr. Michael Grunert, LfULG
[
Download, *.pdf, 1,6 MB]

Bioenergieregion Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Burkhard Zschau, Faktor i3 GmbH
[
Download, *.pdf, 1,0 MB]

BioKommunal - Aufbau eines bundesweiten kommunalen Bioenergie-Netzwerks und Mobilisierungsmaßnahmen für einen verstärkten Einsatz von Bioenergie in Kommunen,Bernd Geisen, Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)
[
Download, *.pdf, 0,5 MB]

Erfolgreiche Nutzung von Bioenergie in der landwirtschaftlichen Praxis, Lothar Eckardt, Agrargenossenschaft Bergland, Clausnitz
[
Download, *.pdf, 0,4 MB]

Biogasverwertung mit Mikrogasnetz in einer Gemeinde im Vogtland, Tom Weymann, Agrargenossenschaft Theuma-Neuensalz eG
[
Download, *.pdf, 6,6 MB]

Umstellung einer kommunalen Heizanlage auf Bioenergie - Risiken und Chancen, Burkhard Zschau, Faktor i3 GmbH
[
Download, *.pdf, 0,8 MB]

Nahwärmenetz Radibor - Erfahrungen, Chancen und Risiken aus kommunaler Sicht, Vinzenz Baberschke, Bürgermeister Radibor
[
Download, *.pdf, 1,8 MB]

Quelle: www.bioenergie-portal.info


Veröffentlichung in Fachzeitschrift “Pflanzenöl”
 

Zum Projekt “Umsetzung eines Qualitätssicherungssystems bei der Produktion, Herstellung und Anwendung von Rapsölkraftstoff” ist Ende des letzten Jahres eine Veröffentlichung in der Ausgabe 2/2010 des Fachmagazins “Pflanzenöl” erschienen. Das Projekt, das im Frühjahr 2009 abgeschlossen wurde, ist durch das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) gefördert und durch den Biomasseverein Freiberg durchgeführt worden (Dokumente zum Projekt: siehe unten).
“Qualitätssicherung bei der dezentralen Herstellung von Pflanzenölkraftstoff in der Region Freiberg”, Fachmagazin “Pflanzenöl”, Ausgabe 2/2011, Seite 17 [PDF, 3.946 KB]

Bild: Archiv Biomasseverein

 


Teil-Auto übernimmt Carsharing-Angebot von “Tanklust”
 

Mit Beginn dieses Jahres hat die Initiative “Tanklust” den Bereich Carsharing an die Firma Teil-Auto, die in Freiberg einen weiteren Standort eröffnet hat, abgegeben. Zwei Pkw stehen in der Ausleihstation Mönchstraße bereit, einer davon ist ein auf Pflanzenölbetrieb umgerüstetes Auto, das schon zum Bestand der Initiative “Tanklust” gehörte. Noch in diesem Jahr soll - abhängig von der Entwicklung der Kundenzahl - ein weiterer Standort in Freiberg eröffnet werden, voraussichtlich in der Nähe des Bahnhofs. Das Unternehmen hofft, auch gewerbliche Nutzer ins Boot holen zu können - wie zum Beispiel am Standort Leipzig, an dem das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung mehrere Teil-Autos für Dienstfahrten nutzt.

Quelle: Artikel Freie Presse, 12.01.2011

FNR-Ländertour “best practice” - am 29.03.2011 in Freiberg - mit Exkursion nach Clausnitz

Im Rahmen ihrer Ländertour 2011 macht die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe auch in Sachsen Station. Die Bioenergieberatung Sachsen in Kooperation mit der Bioenergieregion Sächsische Schweiz - Osterzgebirge lädt daher ein zur FNR- Ländertour “best practice”. Themen:

- Bioenergieberatung in Sachsen
- Arbeit der Bioenergieregion Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
- Praxisbeispiel: Biogasanlage mit Wärmekonzept / Pflanzenölpresse / Kurzumtriebsplantagen
- Praxisbeispiel: Biogasanlage mit Mikrogasnetz
- Erfahrungen einer Gemeinde mit der Umstellung einer kommunalen Heizanlage auf Holzhackschnitzel

Um Anmeldung wird gebeten. mehr Informationen: siehe
Bioenergieberatung Sachsen

Genossenschaft zur Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien gegründet

Seit Januar 2011 gibt es die “Genossenschaft Deutscher Grün-Energie Erzeuger e.G.” - ein Zusammenschluss von Energieerzeugern aus dem gesamten Bundesgebiet, der es sich zum Ziel gesetzt hat, erneuerbare Energien gemeinschaftlich zu vermarkten und sowohl Energie zu beschaffen als auch die Verbraucher zu versorgen. Durch den Verbund von

Erzeugern - ein großes virtuelles Kraftwerk - bekommen auch kleine und mittelständische Betriebe Zugang zum Markt.

Kontakt:
www.gdge.org

 

 

Logo: Webseite der GDGE

Aktivitäten des Vereins im Jahr 2010

 

Projekt “RekultA”:

 

 


Am 01.10.2010 war der offizielle Beginn des durch den Biomasseverein beantragten Projektes mit dem Titel “Rekultivierung großflächig schwermetallbelasteter Areale und Bergbaufolgelandschaften der Euroregion Erzgebirge durch standortangepasste Anbausysteme nachwachsender Rohstoffe zur energetischen Verwertung”.
Mit einem Zuschuss von rund 420.000 Euro wird das Projekt aus dem EFRE-Fonds gefördert.  (siehe Unterseite zu “RekultA”)
 

Bioenergieberatung durch den Verein:

24 Landwirtschaftsbetriebe, Gewerbebetriebe, Schulen, Studenten, Gruppen und Einzelpersonen wurden im Jahr 2010 durch den Biomasseverein bezüglich Biogaserzeugung, Pflanzenöl und nachwachsender Rohstoffe beraten.
Unter den beratenen Betrieben bzw. Personen waren z. B. der Bayrische Bauernverband, Landwirte aus der näheren Umgebung sowie aus Thüringen, aber auch Schulklassen aus der Umgebung und Studenten der TU Freiberg. Durch die knapp 80 Beratungsstunden hatte der Biomasseverein rund 2.000,- Euro Einnahmen.
 

Erntedankfest Altmittweida:

Auch 2010 beteiligte sich der Biomasseverein mit einem Stand am Erntedankfest in Altmittweida. Gemeinsam mit der Bioenergieberatung Sachsen (www.bioenergie-portal.info), der Initiative tanklust.de (Umrüstung von Fahrzeugen auf Pflanzenölbetrieb), des Vereins Sachsen-Leinen e.V. (neueste technische Anwendungen der Leinen-Faser) sowie dem Ingenieurbüro für Biomasseconsulting Carsten Neumeister (Energiegewinnung aus  Kurzumtriebsplantagen und Vertrieb von Stecklingen) konnten sich die Besucher über nachwachsende Rohstoffe informieren.

Verein in Bioenergienetzwerk Sächsische Schweiz-Osterzgebirge integriert:

Seit 2010 ist der Biomasseverein Mitglied der Facharbeitsgruppe “Landwirtschaft/Biogas” im Bioenergienetzwerk Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
(http://www.bioenergienetzwerk.net/)



Zukunftskongress Landwirtschaft am 02. Dezember 2010 in Leipzig

 

Am 02.12.2010 fand in Leipzig der vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft veranstaltete “Zukunftskongress Landwirtschaft” statt.

Unter dem Motto: “Landwirtschaft nach 2013 - Welche Veränderungen sind zu erwarten?” ging es in Vorträgen und Diskussionen um die Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2013 und die in Bezug auf Politik, Handel und öffentliche Wahrnehmung zu erwartenden neuen Herausforderungen an die Landwirtschaft.

Die Vorträge können Sie hier herunterladen:

• Landwirtschaft in Sachsen erfolgreich gestalten - Positionen der sächsischen Agrarpolitik - Frank Kupfer, Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft
[
Download,*.pdf, 0,03 MB]

• Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013 - Dr. Peter Jahr, Mitglied des Europäischen Parlaments
[
Download,*.pdf, 0,16 MB]

• Märkte im Umbruch - Künftige Herausforderungen an die Agrarwirtschaft - Jan Heinecke, Rabobank International
[
Download,*.pdf, 1,51 MB]
 
• Die Land- und Ernährungswirtschaft im Blickpunkt der Öffentlichkeit - Prof. Dr. Achim Spiller, Lehrstuhl Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte Georg-August-Universität Göttingen
[
Download,*.pdf, 1,39 MB]

Text, Bild und Vorträge: www.landwirtschaft.sachsen.de



Überregionaler Erfahrungsaustausch der Ölmüller aus Thüringen und Sachsen am 04. und 05.11.2010 in Clausnitz

 

Am 04. und 05.11.2010 fand in Clausnitz das diesjährige Ölmüllertreffen in Kooperation zwischen den Bioenergieberatungen Thüringen und Sachsen statt.

Die zweitägige Veranstaltung kannte vor allem zwei Gesprächsthemen: die neue DIN 51605 für Rapsölkraftstoff und die zum Jahresende in Kraft tretende Nachhaltigkeitsverordnung.

Zum Auftakt der Veranstaltung mit 24 Teilnehmern aus beiden Bundesländern stand die aktuelle Situation der dezentralen Verarbeiter in Sachsen und Thüringen im Fokus. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage und der zunehmenden Anforderungen für diesen Sektor behaupten sich nach wie vor über 30 Ölmühlen in beiden Ländern. Maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg sind vor allem die enge Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben und eine langfristige Ausrichtung der Geschäftspolitik....  

mehr: 
http://www.bioenergie-portal.info/sachsen/veranstaltungsnachlese/2010/oelmuellertreffen/

•Stand der Ölsaatenverarbeitungsanlagen in Thüringen, Torsten Graf, TLL [Download, *.pdf, 3,9 MB]
 
•Stand der Ölsaatenverarbeitungsanlagen in Sachsen, Dr. Michael Grunert, LfULG [
Download, *.pdf, 3,8 MB]

•Rapsölqualität und DIN-Normen, Dr. Edgar Remmele, TFZ
[
Download, *.pdf, 3,7 MB]
 
•Praktische Erfahrungen bei der Nachhaltigkeits-
Zertifizierung, Dr. Wolfgang Sieber, IFTA AG
[
Download, *.pdf, 57 kB]

•Nachhaltigkeitsverordnung, Martin Dotzauer, Regionaler Bioenergieberater der TLL, [
Download, *.pdf, 0,7 MB]
 
•Image-Initiative der Ufop „Dezentraler Rapstag“, Reik Becker, Regionaler Bioenergieberater des LfULG
[
Download, *.pdf, 0,6 MB]

Ölmühle Clausnitz








Text, Bild und Vorträge:
www.bioenergie-portal.info

9. Fachtagung Kraftstoff Pflanzenöl in Pillnitz am 29.10.2010

Am 29.Oktober 2010 fand in Pillnitz die 9. Fachtagung zum Thema “Kraftstoff Pflanzenöl” statt.

Die Vorträge, soweit sie im Moment verfügbar sind, können hier heruntergeladen werden:

 

Rapsblüte,
Bild: google/Bilder/prosaat.de

 


Situation der Biokraftstoffe in Deutschland, Martina Marx, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Dresden
[
Download,*.pdf, 0,9 MB]
 
Das EU-Projekt “2nd VegOil” - Ein ganzheitlicher Lösungsansatz zum Betrieb von Traktoren der EU-Abgasstufen 3B und 4, Prof. Dr.-Ing. Peter Pickel, JOHN DEERE European Technology and Innovation Center, Kaiserslautern
[
Download Text,*.pdf, 17 kB]
[
Download Folien, *.pdf, 1,0 MB]

Stand dezentraler Ölsaatenverarbeitung in Sachsen, Dr. Michael Grunert, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Leipzig
[
Download,*.pdf, 0,4 MB]
 
Zertifizierung von Pflanzenölkraftstoff in der Praxis, Ingo Wenzel, REDcert / ISCC-Auditor, Kölleda  [Vortrag noch nicht verfügbar]

Standortangepasste Mischfruchtanbausysteme mit Ölpflanzen, Thomas Kaiser, Institut für Energie und Umwelttechnik, München
[
Download,*.pdf, 5,2 MB]
 
Der Pflanzenölmotor in der Zukunft, Stefan Innerhofer, regineering - Duft & Innerhofer GbR, Denkendorf
[
Download,*.pdf, 0,8 MB]

Pflanzenöl als Kraftstoff für Marine Anwendungen, Roland Schnell, GRASKRAFT, Berlin
[
Download,*.pdf, 25 kB]
 
Praxis-Erfahrungsbericht Erzeugung, Dr. Christian Bock, BG-Öl GmbH, Kaschwitz
[Vortrag noch nicht verfügbar]
 
Das erste Pflanzenöl-BHKW im Regierungsbezirk Leipzig - ein Erfahrungsbericht, Gunter Hantschmann, Naundorf-Grimma
[
Download,*.pdf, 0,3 MB]

Nutzung von Pflanzenöl im modernen PKW, Sascha Wagner, Autoservice Wagner, Langenau
[Vortrag noch nicht verfügbar]

Vorträge: http://www.bioenergie-portal.info/sachsen/veranstaltungsnachlese/2010/tagung-pflanzenoel/



BMBF-Verbundprojekt “AGROFORNET” in Tharandt mit Auftaktveranstaltung am 18. und 19.11.2010 gestartet

 

Die “nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen durch Vernetzung von Produzenten und Verwertern von Dendromasse für die energetische Nutzung”* ist Ziel des Projektes “AgroForNet”, das mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung am 18. und 19.11. in Tharandt begonnen hat. Die Aktivitäten des Projektes werden sich auf die folgenden drei Modellregionen konzentrieren: 1. Region Lausitz / 2. Region Mittelsächsisches Lößhügelland / 3. Südliche Metropolregion Hamburg.

Unter
www.energieholz-portal.de bzw.www.agrofornet.de wird im Lauf des Projektes ein Internetportal entstehen, in dem man sich per Schlagwortsuche über die verschiedenen Projektthemen und Ergebnisse informieren kann.

Sämtliche Vorträge der Veranstaltung in Tharandt können unter 
http://www.agrowood.de/data.php?controll=News heruntergeladen werden, wie z.B. ein interesanter “Überblick zu ordnungs-, förder- und planungsrechtlichen Problemfeldern” (Vortrag von Prof. Dr. Schulte und Frau Michalk, Inst. f. Technik- und Umweltrecht)

An der Professur für Waldwachstum und Holzmesskunde der Forst-Fakultät in Tharandt befindet sich zur Zeit ein Ertragsschätzer für Pappel-Kurzumtriebsplantagen in der Entwicklung. Die Testversion kann bereits heruntergeladen und ausprobiert werden unter:
http://www.forst.tu-dresden.de/Waldwachstum/schaetzer_ww.ht                                                        

* Zitat: Vortrag Prof. Bemmann, Tharandt

Weiden-Kurzumtriebsplantage in Höfgen, Bild: U. Wendel

 

Dokumente und Neuigkeiten zum Projekt Qualitätssicherungssystem Pflanzenölkraftstoff

+ Vorträge Biogas-Leistungssteigerung / Extrusion / Pflanzenöl in modernen Dieselmotoren

 

 

Am Mittwoch: Biomasse-und Pflanzenöl-Vorträge in Freital

 

Am Mittwoch, den 24.11.2010, findet in Freital um 19.00 Uhr eine LANU-Veranstaltung zum Thema “Energie aus Feld und Flur - Chancen und Risiken” statt.

Herr Dr. Grunert und Erik Ferchau werden zu den Themen “Energetische Nutzung von Biomasse” sowie “Nutzung von Biogas und Biokraftstoff Pflanzenöl” sprechen.
 

Veranstaltungsprogramm: FlyerBioenergieFreital.pdf(119,78KB)

 

Dokumente aus dem Projekt “Umsetzung eines Qualitätssicherungssystems bei der Produktion, Herstellung und Anwendung von Rapsölkraftstoff”

 

siehe auch: “Abschlussveranstaltung des Projektes`Qualitätssicherungssystem Rapsölkraftstoff`am 02.04.2009 in Großhartmannsdorf” auf dieser Seite unten (unter dem Abschnitt “Stellenausschreibung”)
 

neu: Im Abschnitt “Abschlussveranstaltung” sind jetzt auch sämtliche Vorträge der Veranstaltung als PDF-Dateien zu finden.

 

Handbuch zum QSS Rapsölkraftstoff (PDF, 374 KB)

Abschlussbericht: “Qualitätssicherung dezentraler Ölmühlen” (PDF, 2.830 KB)

Qualitaetssicherungssystem zur Herstellung und Anwendung von Rapsölkraftstoff (Excel-Datei, 4.152 KB)

Kalkulationsmodell - Wirtschaftlichkeit von Anbau, Verarbei- tung und Nutzung am Beispiel Rapsöl (Excel-Datei, 5.428 KB)

Qualitätssicherungssystem -_Praxisbeispiel_Clausnitz (PDF, 173 KB)

Hochsilos der Ölmühle Großhartmannsdorf,
Bild: Archiv Biomasseverein

 

 

Vorträge an der Westsächsischen Hochschule Zwickau zu den Themen Qualitätssicherungssystem für Ölmühlen / Biogas-Leistungssteigerung / Extrusion / Pflanzenöl in modernen Dieselmotoren

 

Am 04.11.2010 fand in Zwickau das 1. Kolloquium des Leupold-Instituts für Angewandte Naturwissenschaften statt. Einige der jetzt veröffentlichten Vorträge könnten besonders für die Mitglieder des Biomassevereins interessant sein:

 

DIN Norm für Rapsölkraftstoff und Erstellung eines Qualitätssicherungssystems für Ölmühlen - PDF (1.690 KB)

Möglichkeiten der Leistungssteigerung von Biogasanlagen - PDF (1.647 KB)


Aufschluss sichert hohen Biogasertrag - PDF (4.832 KB)


Stand und Perspektiven des Einsatzes von Pflanzenöl in modernen Dieselmotoren - das EU-Projekt www.2ndVegOil.eu - PDF (5.833 KB)

 

 

Verein Mitglied in Länderarbeitsgruppe Biorohstofflehre II

 

Das EU-Projekt “Biorohstoff-Lehre II” beschäftigte sich mit der Entwicklung von Weiterbildungs- und Qualifizierungskonzepten für Lehrer, Ausbilder und Betreuer beruflicher Bildung zum Thema “Biogene Rohstoffe und regenerative Energien”. Dazu gab es am 28.08.2010 eine Informationsveranstaltung in Großpösna, an der auch der Biomasseverein teilnahm. Im Projekt arbeiteten 9 verschiedene Partner aus 6 europäischen Ländern, darunter Polen, Griechenland, Ungarn und Bulgarien.

Ziel des Projektes ist es, die Themen “Biogene Rohstoffe und regenerative Energien” stärker in die berufliche Ausbildung einzubinden. Dabei sind die Erfahrungen der Vereinsmitglieder als Anlagenbetreiber gefragt - und ihre Meinung in Bezug auf das Wissen und Können, das eventuelle Azubis und neue Mitarbeiter über die erneuerbaren Energien mitbringen sollten. In Form eines transnationalen Bildungsnetzwerkes zum Thema “Biogene Rohstoffe und regenerative Energien” soll das Projekt über Länderarbeitsgruppen weitergeführt werden.

Von den Teilnehmern der deutschen Projektarbeitsgruppe bekam der Biomasseverein eine Zusammenstellung an interessanten Materialien zu den Themen Hanf, Leinöl, Linoleum, Biokunststoffe, Heil- und Gewürzpflanzen, Färberpflanzen und vielen anderen, darunter mehrere kurze Filme sowie Informationen über Biorohstoff-Lehrgärten.

Alant (Inula spec.) - Heilpflanze,
Bild: google / Bilder / www.familien-welt.de
 

 

 

mehr Informationen dazu: unter www.biorohstofflehreii.com oder bei Ulrike Wendel

 

Stellenausschreibung

 

Der Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e. V.wurde im Jahr 2004 gegründet. Wesentliche Ziele des Vereins liegen in der Förderung des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes. Dazu werden beispielsweise Empfehlungen zur standortgerechten Landbewirtschaftung erarbeitet und verbreitet.

In der Geschäftsstelle des Vereins sind im Rahmen des grenzüberschreitenden Ziel 3 Projektes: „Rekultivierung großflächig schwermetallbelasteter Areale und Bergbaufolgelandschaften der Euroregion Erzgebirge durch standortangepasste Anbausysteme nachwachsender Rohstoffe zur energetischen Verwertung“ zum 01.01.2011 folgende Stellen zu besetzen:
 

2 Projektmitarbeiter/-innen

Zeitraum: befristet bis 30.09.2013
Stellenumfang: je 0,5 VZÄ
Arbeitsort: Freiberg


Aufgaben: Im Projekt sind im Untersuchungsgebiet Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Bereitstellung und Verwendung von Biomasse auf schwermetallbelasteten Böden und Bergbaufolgelandschaften zu untersuchen und zu bewerten. Wesentliche Projektinhalte sind:

  • Vorbereitung, Betreuung und Auswertung von Anbau- und Verwertungsversuchen
  • Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung von Beratungen, Tagungen und Konferenzen zur Ergebnispräsentation
  • Konzeptionelle Ausarbeitung von grenzüberschreitenden Biomasse-Kreislaufkonzepten bzw. Wertschöpfungsketten
  • Ausbau des Netzwerkes des Biomasse Freiberg e.V.
  • Projekt-, Termin-, und Finanzcontrolling sowie Öffentlichkeitsarbeit.
     

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium in den Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre,
    Forst-, Holz- oder Landwirtschaft,
  • Erfahrungen in der Bearbeitung wissenschaftlicher Projekte im Technologiefeld der erneuerbaren Energien sind erwünscht,
  • Kenntnisse der tschechischen Sprache sind von Vorteil.
     

Bei Interesse und fachlicher Eignung ist eine personelle Verknüpfung mit der Stellenausschreibung des InnoRegio Freiberg e. V. vom 01.11.2010 möglich.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen und Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung bis zum 19.11.2010 an:

Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e. V., Herrn Lothar Eckert – persönlich – 09643 Rechenberg-Bienenmühle, OT Clausnitz, Dorfstraße 13

oder per e-mail an: bewerbung@biomasse-freiberg.de


Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Frank Gehre vom InnoRegio Freiberg e.V. bis zum 12.11.2010 unter 03731/781130 zur Verfügung.


Rechenberg-Bienenmühle, den 01.11.2010

 

Abschlussveranstaltung des Projektes "Qualitätssicherungssystem Rapsölkraftstoff”

 

Dokumentation und Kontrolle des Anbaus und der Verarbeitung von Energiepflanzen durch ein QS-System am Beispiel Raps

 

02.04.2009, 10-14 Uhr, Gaststätte Erbgericht, Hauptstraße 13, 09618 Großhartmannsdorf

 

 

Am 02.04.2009 wird das Projekt "Umsetzung eines Qualitätssicherungssystems (QS) bei der Produktion, Herstellung und Anwendung von Rapsölkraftstoff" mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung beendet.

 

Im Rahmen der Veranstaltung werden das MS-Excel gestützte QS-Programm, das Anwenderhandbuch und die Erfahrungen aus der Umsetzung in den Beispielbetrieben vorgestellt. Ziel des vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) geförderten Projektes ist die beispielhafte Anwendung eines Systems zur Absicherung der reproduzierbaren Qualität von Rapsölkraftstoff in dezentralen Ölpressen im Freistaat Sachsen.

 


Das Qualitätssicherungssystem basiert auf dem vom Technologie- und Förderzentrum Straubing (TFZ) geschaffenen QS-System. Es wurde vom Biomasseverein Freiberg gemeinsam mit der Freiberger Ingenieurgesellschaft G.E.O.S. in wesentlichen Punkten weiterentwickelt und für den Einsatz in der landwirtschaftlichen Praxis modifiziert. Um die gesamte Herstellungskette vom Anbau des Raps bis zur Vermarktung und Nutzung der Produkte Kraftstoff und Rapspresskuchen für dezentrale Anlagen zu berücksichtigen, ist das Qualitätssicherungssystem entsprechend weiter gefasst worden. Deshalb wurden neben zwei sächsischen Ölmühlen auch Betriebe in das Projekt einbezogen, welche Rapspresskuchen als Futtermittel und Rapsöl als Kraftstoff in Traktoren und Blockheizkraftwerken einsetzen.

 


Das gesamte System wurde so umgesetzt, dass es bei Bedarf zu einem DIN ISO 9001 gerechten Qualitäts- und Umweltmanagementsystem weiter entwickelt werden kann. Damit bestehen mehrere signifikante Unterschiede zu dem vom TFZ entwickelten Basisprogramm.

 


Im Rahmen immer strenger werdender Dokumentationspflichten und Kontrollmaßnahmen bezüglich der Herkunft der Rapssaat, der Qualität des Rapsölkraftstoffes nach DIN V 51605 oder der mittelfristig erwarteten ordentlichen Norm sowie der Nachweis der Nachhaltigkeit nach der bevorstehenden Biomassenachhaltigkeitsverordnung wird dieses QS-System seine Leistungsfähigkeit in den Ölmühlen unter Beweis stellen müssen. Doch auch für den Nutzer von Rapsölkraftstoff und Rapspresskuchen ist das System interessant. Denn neben der Dokumentation und Qualitätskontrolle lässt sich auch die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Teilbereiche (Rapsanbau, Rapsverarbeitung, Rapsöleinsatz im Schlepper/BHKW, Presskuchenfütterung) und der gesamten Wertschöpfungskette berechnen.

Die Dokumentations- und Kontrollformulare lassen sich auch auf andere Kulturen übertragen. Das vorgestellte QS-System wird den interessierten Anwendern zukünftig kostenlos zur Verfügung stehen. Wenn Hilfestellungen bei der betriebsspezifischen Anpassung benötigt werden, sind der Biomasseverein Freiberg und G.E.O.S. die richtigen Ansprechpartner.

 

Termin und Ort:

02.04.2009

10-14 Uhr

Gaststätte Erbgericht, Hauptstraße 13, 09618 Großhartmannsdorf

 

Den Informations- und Einladungsflyer finden Sie hier.. [140kB]


 

...und die Vorträge der Veranstaltung können hier heruntergeladen werden:
 

Umsetzung eines Qualitätssicherungssystems bei der Produktion, Herstellung und Anwendung von Rapsölkraftstoff - Erik Ferchau, Verein zur Förderung von Biomasse und nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V.


Details zum weiterentwickelten Qualitätssicherungssystem - Mirko Martin, Fa. G.E.O.S. Freiberg Ingenieurgesellschaft


Umgang mit dem Qualitätssicherungssystem aus Sicht der Praxis - Torsten Krüger, Agrargenossenschaft »Bergland« Clausnitz e.G.


Einsatz von Rapspresskuchen in der Rinderfütterung - Matthias Hetze, Agrargenossenschaft »Bergland« Clausnitz e.G.


Einsatz von Rapskuchen und Rapsöl in der Schweinemast - Sabine Kunzmann, Schweineproduktion Burkersdorf GmbH


Anpassung von Landmaschinen an Rapsölkraftstoff – aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen - Karsten Nürnberger, Firma Landtechnik Nürnberger GmbH


Kalkulationsmodell zur Ökonomie der dezentralen Rapsverarbeitung - Sophia Kiesewalter, Verein zur Förderung von Biomasse und Nachwachsenden Rohstoffen Freiberg e.V.

 

 

Das neue EEG -- 4. Workshop des KMU-Netzwerkes "Land- und Forstwirtschaft" im EU-Projekt "CHANCE"


Der Biomasseverein Freiberg lädt zum 4. Workshop des Netzwerkes "Land- und Forstwirtschaft"
im EU-Projekt "CHANCE" ein.

Gründer- und Innovationszentrum Freiberg, Am St. Niklas Schacht 13, 09599 Freiberg, 18.09.2008 ab 16:00 Uhr

 

 

Der Workshop spricht Alle an, die sich für das Thema "Das neue EEG 2009- Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien" interessieren, mehr dazu erfahren wollen oder in diesem Bereich arbeiten.

Mit Herrn Eckhardt, Vorstandvorsitzender des Vereins und Leiter der Agrargenossenschaft Bergland Clausnitz sowie Frau Rothe und Herrn Schüttig, Kanzlei Barran & Partner, sind drei aussagekräftige Experten vor Ort.

Kernpunkt des Vortrages von Frau Rothe und Herrn Schüttig wird das novellierte EEG (EEG 2009) sein, besonders im Hinblick auf die stromerzeugende Biogasbranche sowie einem kurzen Überblick über die Änderungen im Bereich Solarstrom und Windenergie.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos und beginnt um 16:00 Uhr. Vorraussichtliches Veranstaltungsende wird 17:30 Uhr sein. Das Programm finden Sie im Anhang dieser Nachricht.

 

Wer bei diesem Thema mitdiskutieren möchte, sollte sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen! Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an.

 

Die Einladung finden sie hier (0,1 MB)!

 

 

 

Informationsveranstaltung Biokraftstoffe am 27. Februar im Staatlichen Amt für Landwirtschaft Freiberg-Zug

 

Wir laden alle Interessierten zur Informationsveranstaltung im Rahmen der Biokraftstoffberatung der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft zu einem

 

Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema:

"Aktuelle Situation der pflanzenölbasierten Kraftstoffe"

 

Referent: Herr Ferchau, Biomasse Freiberg e.V.

 

für den 27. Februar 2008 nach Freiberg-Zug in das Staatl. AfL, Hauptstraße 150 ein.

 

Im Mittelpunkt des Erfahrungsaustausches werden die aktuelle Steuersituation, Rohstoffpreise und die praktische Anwendung von Pflanzenöl und Rapsmethylester zur motorischen Nutzung im land- und forstwirtschaftlichen Betrieb stehen.

 

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der nachfolgend eingestellten Einladung: [24 kB pdf]

 

Die Teilnahme ist für Landwirte und Forstwirte sowie Vereinsmitglieder kostenfrei, für andere Teilnehmer ist ein Betrag von 15,00 € zu entrichten.

 

Im Anschluß an obige Veranstaltung beginnt die Mitgliederversammlung gegen 16:45 Uhr.

 

Anmeldungen werden erbeten an: _grunig@biomasse-freiberg.de _
 

 

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